Freitag, 09. Dezember 2016


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Gründerinnen sind in Deutschland immer noch in der Unterzahl

In zwei Kurzfilmen berichten zwei erfolgreiche Unternehmerinnen Valerie Bönström (Franchise-System Mrs. Sporty) und Stefanie Harig (Galeriekette Lumas) ...

(lifePR) (Bochum, ) In zwei Kurzfilmen berichten zwei erfolgreiche Unternehmerinnen Valerie Bönström (Franchise-System Mrs. Sporty) und Stefanie Harig (Galeriekette Lumas) auf der Homepage der Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) 2010 von Ihren eigenen Erfahrungen in Sachen Gründung und Unternehmensführung. Die beiden Frauen sind Repräsentantinnen der deGUT.

Die Zahl der Unternehmensgründungen durch Frauen in Deutschland liegt laut einer Studie der KfW Bankengruppe immer noch weit unter der ihrer männlichen Kollegen (Quelle: KfW-Gründungsmonitor 2009). So betrug 2008 der weibliche Anteil aller Gründungen nur 41,4 % - ein Wert, der angesichts der angestrebten Gleichberechtigung auf den ersten Blick relativ gering wirkt. Noch deutlicher zeigt sich das Ungleichgewicht bei Vollerwerbsgründern: Nur jeder dritte Vollerwerbsgründer ist eine Frau. Aber es gibt auch positive Tendenzen im Geschlechtervergleich: So ist der Anteil der Unternehmensgründungen durch Frauen in den letzten sechs Jahren um gut 7 % gestiegen, ein Trend, den auch Valerie Bönström, Gründerin der als Franchise-Modell geführten Frauensportclub-Kette „Mrs. Sporty“, nicht verwundert: „Gerade Frauen profitieren doch von der Selbstständigkeit! Für Frauen mit Kindern ist es ein großer Vorteil, sich seine Arbeitszeit flexibel einteilen zu können. Als Unternehmerin ist man finanziell unabhängig und kann sich vor allem seinen Traum erfüllen.“

Doch woran liegt es, dass sich Frauen nach wie vor seltener als Männer zur Selbstständigkeit entschließen? Die meisten Studien zu diesem Thema sind sich hier einig: Es liege hauptsächlich an der geringeren Risikobereitschaft der Frauen. Finanzielle Sicherheit habe bei Frauen anscheinend immer noch einen höheren Stellenwert als bei Männern. Zudem beurteilten Frauen ihre Aussichten auf Erfolg meist immer noch kritischer als Männer. Diese Entwicklung ist natürlich auch
gesellschaftshistorisch bedingt: „Wenn man zurückblickt, haben Frauen einfach viel später angefangen, sich unternehmerisch selbst zu verwirklichen“, so Stefanie Harig, Gründerin der international erfolgreichen Editionsgalerien für Fotokunst „Lumas“ und ebenfalls Repräsentantin der deGUT 2010.

Ihrer Ansicht nach liege es nicht wie meist angenommen an den äußeren Bedingungen, dass sich Frauen nicht so häufig selbstständig machen, sondern „vielleicht in vielen Fällen daran, dass Frauen einfach mutiger werden müssen. Frauen sollten Mut haben, authentisch zu sein, ihre Ideen zu leben und diese einfach mal auszuprobieren, ohne Angst zu haben oder sich zu viele Gedanken darüber zu machen.“

Neben Valerie Bönström und Stefanie Harig gibt es in Deutschland noch zahlreiche andere Unternehmerinnen, die den Weg in die Selbstständigkeit gewagt haben und damit sehr erfolgreichsind. Denn wenn das Unternehmen einmal läuft, gibt es laut einer Studie des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) keine Unterschiede mehr, Männer und Frauen sind dann gleich erfolgreich. Und auch für den unternehmerischen Start gelten für beide Geschlechter gleiche Regeln: Je besser man sich auf die Gründung vorbereitet und je gründlicher man sich informiert, desto besser sind auch die langfristigen Erfolgsaussichten eines Start-ups.
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