Sonntag, 04. Dezember 2016


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Fachtagung Gründerinnen im Handwerk: Potenziale erkennen – Zukunft sichern

„Gründerinnen im Handwerk“, ein vom Bundesministerium für Bildung

(lifePR) (Bochum, ) „Gründerinnen im Handwerk“, ein vom Bundesministerium für Bildung
und Forschung (BMBF) sowie mit ESF-Mitteln gefördertes Forschungsprojekt der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) stellte bundesweit erstmalig Ergebnisse zum Gründungsverhalten von Frauen im Handwerk vor. Vor über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern referierten im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) führende Experten aus den Bereichen Handwerk, Frauenförderung und Gründungsforschung über die Situation von Frauen im Handwerk.

Das Handwerk steht in den nächsten Jahren vor grundlegenden Herausforderungen: Um qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen und die Zukunftsfähigkeit des Handwerks zu sichern, müssen ungenutzte Potenziale von Frauen in den Blick genommen werden. Die Fachtagung „Gründerinnen im Handwerk: Potenziale erkennen – Zukunft sichern“ widmet sich dieser Thematik.

Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), unterstrich die Bedeutung des Projekts: „Existenzgründerinnen im Handwerk sind Rollenvorbilder und motivieren andere Frauen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Die Wirtschaft benötigt innovative Unternehmen. Mit dem Meister-Bafög erhalten Frauen Chancen für diese berufliche Weiterentwicklung." Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) betonte: "Unsere Beraterinnen und Berater in der Handwerksorganisation sind eine wichtige Anlaufstelle für Gründungswillige. Sie unterstützen Frauen gezielt beim Schritt in die Selbständigkeit. Das Forschungsprojekt 'Gründerinnen im Handwerk' hilft uns dieses Serviceangebot der Handwerkskammern und Fachverbände weiter zu optimieren."

Der aktuelle Gründungsanteil der Frauen im Handwerk beträgt 24 Prozent. Um diesen zu steigern, „müssen Unternehmerinnen im Handwerk mehr in das öffentliche Interesse gerückt und die Qualität der Gründungsberatung für diese spezielle Zielgruppe nachhaltig gesteigert werden“, so Referentin Prof. Dr. Astrid Kruse.

Das Projekt der FHM wird im Rahmen der Initiative „Power für Gründerinnen – Maßnahmen zur Mobilisierung des Gründungspotenzials von Frauen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Europäischen Sozialfonds (EFS) gefördert. Weitere Informationen sind online unter www.gruenderinnen-im-handwerk.de verfügbar.
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