Sonntag, 04. Dezember 2016


Neues FLiB-Beiblatt zur DIN EN 13829

Praxishilfe für Messdienstleister jetzt in vierter Auflage

(lifePR) (Berlin, ) Der Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen (FLiB e. V.), Berlin, hat eine grundlegend aktualisierte Fassung seines Beiblatts zur DIN EN 13829 vorgelegt. In der nunmehr vierten Auflage seiner Anmerkungen zur Messnorm greift der FLiB neuere Entwicklungen der verweisenden Regelwerke auf, die sich unmittelbar auf die Arbeit mit der Norm auswirken. Damit soll das überarbeitete Beiblatt all jenen, die Luftdurchlässigkeitsmessungen an Gebäuden durchführen, praktische Hilfe im Messalltag bieten.

Zu den wesentlichen Neuerungen gehört die Aufnahme einer Checkliste für Verfahren B der DIN EN 13829, das festlegt, wie man ein Gebäude auf den Dichtheitstest vorbereitet. Dies war nötig geworden, da die EnEV 2014 erstmals ausdrücklich Verfahren B verlangt. Andere Regelwerke hingegen berufen sich auf Verfahren A. Wie sich beide Gebäudepräparationsverfahren unterscheiden, verdeutlicht die direkte Gegenüberstellung der entsprechenden Checklisten. Ein erweitertes Ablaufdiagramm gibt Antwort auf die Frage, wann welche Vorgehensweise notwendig wird. Auch die unterschiedlichen Anforderungen der Normen und Verordnungen an die Gebäudeluftdichtheit sind übersichtlich in Tabellen dargestellt.

Weiterhin wurden die Ausführungen zum Berechnen des Messfehlers ergänzt und korrigiert sowie Hinweise zum Berechnen des Innenvolumens vereinfacht und konkretisiert.

"Insgesamt haben wir das Beiblatt in allen Bereichen auf den neuesten Stand gebracht", fasst FLiB-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Oliver Solcher zusammen: "Jetzt muss es sich in der täglichen Arbeit der Messteams erneut bewähren." Das aktuelle Beiblatt ist ab sofort für 13 Euro einschließlich Mehrwertsteuer und Versand innerhalb Deutschlands direkt beim Fachverband zu beziehen. Interessenten finden ein entsprechendes Bestellformular unter www.flib.de.
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Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen e.V.

Der Fachverband Luftdichtheit in Bauwesen e. V. - kurz FLiB genannt - wurde im April 2000 im Vorfeld der damals viel diskutierten, neuen Energieeinsparverordnung gegründet. Seither hat er sich insbesondere in der Fachwelt als zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um die luftdichte Gebäudehülle etabliert.

Der FLiB hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit über die große Bedeutung einer luftdichten Gebäudehülle aufzuklären. Er konkretisiert den Stand der Technik durch das Erstellen von Fachregeln sowie das Kommentieren der einschlägigen Normen und wirkt selbst an Gesetzgebungs- und Normungsverfahren mit. Ebenso engagiert sich der FLiB in Forschung und Entwicklung. Der Fachverband entwickelt einheitliche Mess-Standards, sorgt für die Vergleichbarkeit von Messverfahren und bietet Zertifizierungen für Personen und Unternehmen an, die mit dem Erstellen der luftdichten Gebäudehülle befasst sind oder Luftdichtheitsmessungen durchführen. Übergeordnetes Ziel ist stets die Qualitätssicherung am Bau.

Hinweise auf die Zahl durchgeführter Luftdichtheitsmessungen geben Mitgliederbefragungen, die der Verband in unregelmäßigen Abständen durchführt. Der FLiB stellt Informationen zu Details luftdichter Konstruktionen sowie zu entsprechend geeigneten Materialien und Produkten bereit. Die Erarbeitung von Kriterien zur Produktbewertung bzw. prüfung mit dem Ziel einer unabhängigen Qualitätskontrolle wird vom Verband unterstützt. Auch hier geht es darum, die Planungs- und Ausführungssicherheit zu erhöhen.

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