Samstag, 10. Dezember 2016


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Vier ICC-Skeleton-Rennen in Winterberg

Deutsche Skeletonis erfolgreich mit sechs von neun möglichen Podestplätzen

(lifePR) (Winterberg, ) Nach dem Auftaktrennen der Skeleton-Herren am Freitag mit einem deutschen Doppelsieg von Alexander Gasznar (Winterberg) und David Lingmann (Suhl) ist am Samstag die FIBT Intercontinentalcup-Serie mit drei weiteren Skeletonrennen auf der Bobbahn Winterberg Hochsauerland fortgesetzt worden. Zunächst starteten am Vormittag die Herren ihr zweites ICC-Rennen. Hierbei entwickelte sich ein spannender Wettkampf zwischen der deutschen und der britischen Mannschaft. Der Brite Chris Type, Zweiter in der ICC-Gesamtwertung der Saison 20008/2009, gewann das Rennen schließlich in einer Gesamtzeit von 1:56.97 Minuten vor dem Vortages-Sieger Alexander Gasznar (1:57.53), der mit einem ersten und einem zweiten Platz aber der erfolgreichste Skeletonathlet der ersten beiden ICC-Rennen der Saison 2009/2010 und mit dem Auftaktwochenende auf seiner Hausbahn mehr als zufrieden war. Der Weltcup-Starter des Vorjahres Florian Grassl vom WSV Königssee, am Freitag noch auf dem enttäuschenden neunten Platz, konnte mit einer Gesamtzeit von 1:57.81 und damit Platz drei wieder Boden gut machen. Vierter wurde der zweite Brite David Michael Swift (1:58.03) vor Matthew Antoine (USA, 1:58.34). Pech hatte David Lingmann, der seinen Schlitten kurz nach dem Start aus der Spur schob und so abgeschlagen auf dem 28. Platz im Feld der 34 Skeleton-Herren aus 27 Nationen landete.

Zwei Rennen an einem Tag hatten die Skeleton-Damen am Samstag zu bestreiten, weil das Rennen am Freitag wegen heftiger Regen- und Graupelschauer von der Jury annulliert wurde. Melissa Hoar (Australien) und Kathleen Lorenz (Oberhof) teilten sich dabei die Siegplätze der beiden Rennen. Während im ersten Rennen die Australierin mit einer Zeit von 1:01.01 Min. gegenüber der Thüringerin (1:01.29) die Nase vorn hatte, drehte Kathleen Lorenz im zweiten Rennen den Spieß um und gewann mit 1:01.32 vor Hoar (1:01.40). Die amtierende Junioren-Weltmeisterin Katharina Heinz von der RSG Hochsauerland konnte sich nach Rang sechs im ersten Rennen im zweiten Rennen um zwei Plätze auf Platz vier verbessern und verfehlte den Podestplatz nur um 0,13 Sekunden.

Äußerst widrige Witterungsverhältnis mit immer wieder einsetzenden teilweise heftigen Regenschauern verlangte den Sportlern einiges ab. Die Verantwortlichen der FIBT mit Jurypräsident Einar Kavlis aus Norwegen und der Ausrichter BSC Winterberg waren am Ende froh, das Gesamtprogramm mit vier Rennen doch noch geschafft zu haben.

Ergebnislisten siehe www.fibt.com
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