Dienstag, 06. Dezember 2016


8. Außerordentliches Konzert / Festsaal im Kulturpalast am Altmarkt

Samstag, 27.03.10, 19:30 Uhr / Sonntag, 28.03.10, 11:00 Uhr

(lifePR) (Dresden, ) Prokofjew hatte während seines Studiums die Partituren von Haydn und Mozart kennen und schätzen gelernt. Als er kurz nach der Oktoberrevolution den Entschluss fasste, seine erste Sinfonie zu komponieren, entstand - angesichts der historischen Umstände eher überraschenderweise - ein Werk im Stile Haydns: "Wenn Haydn heute noch lebte, dachte ich, würde er seine Art zu schreiben beibehalten und dabei einiges vom Neuen übernehmen. Solch eine Sinfonie wollte ich schreiben - eine Sinfonie im klassischen Stil."

Louis Spohr, der Meister des Solokonzerts, krönte sein 28 Werke umfassendes Oeuvre dieser Gattung mit dem Konzert für Streichquartett a-Moll op. 131. Bei aller Klassizität überrascht es durch die klanglichen Neuheiten, die mit der ungewöhnlichen Besetzung eines spieltechnisch virtuos agierenden Streichquartetts einhergehen.

1858 komponierte der junge Brahms sein erstes mehrsätziges Orchesterwerk: Keine Sinfonie, sondern die Serenade D-Dur. Gegen die Bemerkung des Geigers Joseph Joachims, es handele sich bereits um eine Sinfonie, verwahrte sich der Komponist: "Ach, Gott, wenn man wagt, nach Beethoven noch Sinfonien zu schreiben, so müssten sie ganz anders aussehen!"

Programm:

Sergej Prokofjew
Sinfonie Nr.1 op.25 »Classique«
Louis Spohr
Konzert für Streichquartett und Orchester a-Moll op.131
Johannes Brahms
Serenade Nr.1 D-Dur op.11

Hugh Wolff | Dirigent

Apollon Musagète Quartett
Pawel Zalejski | Violine
Bartosz Zachlod | Violine
Piotr Szumiel | Viola
Piotr Skweres | Violoncello

Karten sind erhältlich in der Ticketcentrale im Kulturpalast am Altmarkt,
Mo bis Fr, 10 - 19 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr,
Tel. 0351 / 4 866 866, Fax 0351 / 4 866 353
www.dresdnerphilharmonie.de
ticket@dresdnerphilharmonie.de

Biographie Apollon Musagète Quartett

In seinem vierjährigen Bestehen verschaffte sich das AMQ aus Wien nicht nur Anerkennung bei Kritikern sondern auch bei den Jurys bedeutender Musikwettbewerbe. Spätestens nach dem Erhalt des 1. Preises und beinahe aller Sonderpreise beim 57. Internationalen Musikwettbewerbes der ARD wurden die vier Musiker feste Größe innerhalb der europäischen Musikszene.

Das AMQ war zu Gast beim Leipziger Bach Fest, beim Schleswig Holstein Musikfestival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, im Münchner Herkulessaal beim Zyklus der Kammermusik der Nationen, im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, in der Londoner Wigmore Hall sowie im Münchner Gasteig. Die Auftritte des Quartetts wurden von führenden europäischen Rundfunk- und Fernsehstationen übertragen.

Im März 2010 gab das Ensemble sein Debut in der Berliner Philharmonie, das live im Deutschlandradio Kultur übertragen wurde. AMQ wird die erste Edition des eigenen "Apollon Musagete Festivals" in Goslar, mit prominenten Gästen wie Mitgliedern des ehemaligen Alban Berg Quartetts, eröffnen, wo sie auch einen Workshop halten.

Im Januar wurde die Debüt-CD des Quartetts durch OehmsClassics veröffentlicht, die neben Werken von Haydn, Brahms und Szymanowski Rodion Shchedrins "Lyrische Szenen" als Ersteinspielung für Streichquartett beinhaltet, das Werk, für das AMQ beim ARD-Musikwettbewerb den Sonderpreis für die beste Interpretation erhielt.

Die Zusammenarbeit mit lebenden Komponisten hat für das AMQ eine wichtige Stellung. Mehrere der für das Ensemble geschriebenen Werke, die auf die Thematik des Musenführers (Apollon Musagète) Bezug nehmen, werden von Rundfunkanstalten übertragen und produziert.

Als Ergänzung zur Konzerttätigkeit laden Institutionen wie die Karol Szymanowski Musikakademie Kattowitz, die Internationale Sommerakademie Wien-Prag-Budapest oder die Mozartiade Augsburg sie als Dozenten für Kammermusikworkshops ein.

Biographie Hugh Wolff

Hugh Wolff kam als Sohn amerikanischer Eltern 1953 in Paris zur Welt.

Er studierte Klavier und Komposition an der Harvard University, am Conservatoire in Paris und besuchte am Peabody Conservatory von Baltimore die Meisterklasse von Leon Fleisher.

Wolffs Karriere als Dirigent begann 1979, als er über das Exxon-Förderungsprogramm für junge Dirigenten einstimmig als Assistent von Mstislaw Rostropowitsch beim National Symphony Orchestra in Washington ausgewählt wurde. Im gleichen Jahr sprang er kurzfristig für den erkrankten Antal Dorati ein und führte erfolgreich dessen Tournee fort. 1980 erfolgte sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall mit dem National Symphony Orchestra und seinem Mentor Mstislaw Rostropowitsch als Cellisten. 1982 wurde Hugh Wolff »Associate Conductor« des Orchesters, gab diese Position 1985 dann zugunsten seiner Verpflichtung als Chefdirigent des New Jersey Symphony Orchestra auf, dem er bis 1992 als musikalischer Leiter vorstand. Von 1992 bis 2000 war Hugh Wolff »Music Director« des Saint Paul Chamber Orchestra.

Wolff tritt heute regelmäßig mit den großen internationalen Orchestern auf, seine weltweite Anerkennung spiegelt sich auch in zahlreichen CD-Einspielungen wider.

Hugh Wolff und seine Frau Judith Kogan haben drei Söhne: Alexander, Matthew und Aaron.
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