Samstag, 19. April 2014


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DVL will in Brandenburg neue Impulse setzen

Neue Koordinierungsstelle des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege (DVL) für Brandenburger Landschaftspflegeverbände

(lifePR) (Rangsdorf, Ansbach, ) Die Einbindung der Landnutzer für den Erhalt der biologischen Vielfalt in Brandenburg steht im Mittelpunkt eines neuen Projektes des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege. Hierzu soll das Potenzial von kooperativen Naturschutzansätzen, wie sie die Landschaftspflegeverbände vertreten, weiter ausgebaut und koordiniert werden.

Modellhaft werden dabei in drei ländlichen Regionen Brandenburgs (Spree, Havel, Lausitz) die Kooperationen regionaler Akteure aus den Bereichen Naturschutz, Kommunalpolitik und Landnutzung analysiert, Ursachen für bislang fehlende Kooperation bzw. fehlende Integration von Naturschutzbelangen in Landnutzungsformen bestimmt, und Lösungsansätze entwickelt. Wichtig ist dabei auch eine Analyse der landesweiten und regionalen Rahmenbedingungen (Stand Natura2000-Managementplanung, Gewässerentwicklungskonzepte, betriebsbezogene Naturschutzpläne, Finanzierungsinstrumente etc.). Ziel ist es dem Land Brandenburg Lösungsansätze für die kommende Programmplanungsperiode zu entwickeln, die dann auf andere Regionen Brandenburgs ausstrahlen können.

Seit Anfang März ist die für die Projektumsetzung verantwortliche Koordinierungsstelle der Landschaftspflegeverbände des Landes Brandenburg in Rangsdorf zu finden. Mit dem Ortswechsel verbunden ist auch ein Personalwechsel - die Koordinatorenstelle wird durch den Agraringenieur Holger Pfeffer neu besetzt, der seine langjährigen Erfahrungen als Mitarbeiter des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg einbringt.

Die Landschaftspflegeverbände verstehen sich grundsätzlich als Instrument zur kooperativen Umsetzung von Naturschutz- und Landschaftspflegemaßnahmen. Als Ansprechpartner und Servicepartner arbeiten sie mit Kommunen, Landwirten und Naturschützern gleichberechtigt zusammen. Sie verstehen sich als Partner des Landes in dessen Bemühen zur Erreichung europäischer Umweltziele. In Brandenburg gibt es aktuell 10 Landschaftspflegeverbände - bundesweit existieren rund 150 dieser Organisationen, die seit 2010 auch im Bundesnaturschutzgesetz verankert sind.

Der Koordinierungsstelle, die sowohl die Arbeiten der Brandenburger Landschaftspflegeverbände unterstützt als auch die Verbindung zum DVL in Ansbach als bundesweite Plattform der Landschaftspflegeverbände unterhält, wird aus Mitteln des Umweltministeriums (MUGV) des Landes Brandenburg gefördert.

Weiterführende Informationen zu Landschaftspflegeverbänden in Brandenburg sind auf der Internetseite www.brandenburg.lpv.de erhältlich.
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