Montag, 20. Mai 2013


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Frühwald attackiert DFG-Vorschläge zur Befristung des Promotionsrechts

(lifePR) (Bonn, ) Der Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, Wolfgang Frühwald, hat sich in scharfer Form gegen eine weitere Aushöhlung des Promotionsrechts der Universitäten gewandt. Dieses "Herzstück der Universität" werde von dem Wunsch der Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, das Promotionsrecht zu erlangen, ebenso bedroht wie von der "Inflation der verliehenen Ehrendoktorate". Auch die mangelnde Qualitätssicherung der Universitäten selbst trage zur Aushöhlung des Promotionsrechtes bei. In einem aktuellen Beitrag für die Zeitschrift Forschung & Lehre kritisierte Frühwald gleichfalls deutlich die Vorschläge des Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Matthias Kleiner, das Promotionsrecht auf jeweils zehn Jahre zu befristen und ein "hochschulinternes Qualitätssicherungssystem mit externer Systemakkreditierung" einzuführen. Dies wäre "die letzte, noch ausstehende Abwertung dessen, was heute noch ,Professor'" heiße, sagte Frühwald, der von 1992 bis 1997 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft war.
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