Montag, 05. Dezember 2016


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Konferenz zum Klimawandel: Medien in der Verantwortung

Deutsche Welle Global Media Forum vom 21. bis 23. Juni 2010 / 1300 Teilnehmer aus aller Welt in Bonn erwartet

(lifePR) (Bonn, ) Hermann Scheer, Träger des Alternativen Nobelpreises, Präsident von Eurosolar und Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien, und Bertrand Picard, Forscher, Abenteurer und UN-Sonderbotschafter - das sind zwei der herausragenden Experten beim Deutsche Welle Global Media Forum vom 21. bis 23. Juni 2010 in Bonn. Die internationale Konferenz steht in diesem Jahr unter dem Thema "The Heat is On - Der Klimawandel und die Medien".

Zur dritten Ausgabe der Konferenz werden rund 1300 Teilnehmer aus aller Welt erwartet. In über 50 Veranstaltungen diskutieren Vertreter aus Wissenschaft und Politik, Wirtschaft und Medien über den Beitrag, den Medien leisten können, um Bewusstsein zu schaffen für eines der zentralen Zukunftsthemen. Insbesondere wird es darum gehen, dass Journalisten als Vermittler der komplexen Zusammenhänge eine besondere Verantwortung tragen.

DW-Intendant Erik Bettermann: "Intensive Recherchen, sorgfältige Gewichtung von Quellen und präzise Analysen sind hierbei wichtiger als Schlagzeilen und Emotionen. Jenseits von Panikmache und Verharmlosung stellen wir uns dieser Herausforderung für den Qualitätsjournalismus. Die Medien dürfen sich nicht vereinnahmen lassen, weder von jenen, die um der Sensation willen fragwürdige Katastrophen-Szenarien entwickeln, noch von jenen, die voreilig Entwarnung geben."

Zum dreitägigen Deutsche Welle Global Media Forum erwarten die Veranstalter unter anderem UNFCCC-Exekutivsekretär Ivo de Boer, den Vorstandsvorsitzenden von Deutsche Post DHL, Frank Appel, Fatih Birol, Chief Economic Advisor der Internationalen Energieagentur, und Marco Arana, Präsidentschaftskandidat in Peru und Umweltaktivist, "Environmental Heroe 2009" des Time Magazine.

Auf der Agenda stehen die Leitthemen "Verringerung des CO²-Ausstoßes" (Mitigation), "Anpassung an den Klimawandel" (Adaptation) und "Zukunftsstrategien und Chancen nachhaltiger Technologien" (Vision). In den Podiumsdiskussionen und Workshops geht es jeweils auch um die Rolle der Medien bei der Vermittlung dieser Inhalte. Diskutiert wird beispielsweise über Klimawandel und Wüstenbildung, Konsum und Klimawandel, Perspektiven postcarboner Gesellschaften, Journalismus und globale Krise sowie über Risiken der Umweltberichterstattung.

Im Rahmen des Deutsche Welle Global Media Forum zeichnet die DW die Gewinner ihres internationalen Weblog-Awards "The BOBs" aus. Bei der sechsten Auflage dieses Wettbewerbs wurde ein Spezial-Preis ausgelobt für Weblogs und Podcasts, die sich dem Thema Klimawandel widmen.

Bei dem interdisziplinären Kongress kooperiert die Deutsche Welle mit zahlreichen Organisationen und Institutionen. Darunter sind das UN-Klimasekretariat (UNFCCC), das International Human Dimensions Program on Global Environmental Change (UN IHDP/ESSP), EU-Kommission und die Weltbank, das Wuppertal Institut, World Wildlife Fund for Nature (WWF), NABU und klimaallianz, das Institut für Weltwirtschaft Kiel, das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), das Bonn International Center for Conversion (BICC), das Bundesamt für Naturschutz, die Asia-Pacific Broadcasting Union (ABU) und weitere Partner.

Das jährliche Deutsche Welle Global Media Forum bietet Podiumsdiskussionen und Workshops, interaktive Präsentationen und Ausstellungen, Begegnungsinseln und ein attraktives Rahmenprogramm. Schauplatz ist das World Conference Center Bonn in direkter Nachbarschaft zum Funkhaus der Deutschen Welle.

Mitveranstalter des Deutsche Welle Global Media Forum ist die Stiftung Internationale Begegnung der Sparkasse in Bonn. Unterstützt wird die Konferenz zudem vom Auswärtigen Amt, dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW, dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, der Stadt Bonn, DHL und Faber-Castell.

www.dw-gmf.de
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