Donnerstag, 08. Dezember 2016


Mit Herzkrankheit reisen: Was müssen Betroffene beachten?

Kostenloses Reise-Set mit Tipps und Sicherheitshinweisen für Herzkranke

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Millionen von Menschen in Deutschland sind von Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffen. Viele von ihnen planen jetzt ihren Sommerurlaub. Wichtig für herzkranke Menschen ist es, ihre Reise sorgfältig vorzubereiten, um dadurch Risiken durch Überbelastungen und Fehleinschätzungen zu vermeiden. Welche wichtigen Punkte Betroffene bei einer Reise beachten müssen, erläutert die Deutsche Herzstiftung in dem Reise-Set für Herzpatienten, das kostenfrei unter www.herzstiftung.de/... oder telefonisch unter 069 955128400 angefordert werden kann.

"Wer herzkrank ist, kann in der Regel völlig normal reisen, sollte aber mit seinem behandelnden Arzt mindestens drei Wochen vor Reisebeginn einige wichtige Punkte klären, zum Beispiel, welches Reiseziel bei welcher Herzkrankheit geeignet ist, den Impfstatus oder die Frage, welche kardiologische Versorgung bei Zwischenfällen am Urlaubsort besteht", rät Dr. med. Wolf Andreas Fach vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Kardiologe am Cardioangiologischen Centrum, Bethanien-Krankenhaus (CCB) Frankfurt am Main. Darüber hinaus sollte mit dem Arzt besprochen werden, welche möglichen Überbelastungen bei der eigenen Herzkrankheit zu meiden sind, z. B. durch Hitze, Kälte oder Höhen über 2.000 Meter. "Das Reise-Set eignet sich sehr gut für das Gespräch mit dem Arzt als Informationsquelle und Sicherheits-Checkliste, weil das Set bei der Klärung wichtiger Fragen hilft", betont Dr. Fach. Dazu zählen Fragen wie: Wann ist eine Reise hinsichtlich der jeweiligen Herzkrankheit zumutbar, wann nicht? Welche Probleme können plötzlich auftreten? Welche Krankheitsunterlagen sind auf die Reise mitzunehmen? Was ist bei der Einnahme eines Gerinnungshemmers zu beachten?

In welchen Fällen sollte man nicht reisen?

Oft fragen sich Herzkranke, wie viele Wochen oder Monate sie auf das Reisen verzichten müssen, z. B. nach einem Herzinfarkt, nach einer Katheterbehandlung, nach einer Klappen- oder Bypass-OP oder nach Einsetzen eines Schrittmachers/Defis. Je nach erfolgter Therapie und Befund sind die erforderlichen Phasen eines Reiseverzichts verschieden lang (von drei Wochen bis zu drei Monaten) und sind mit dem Arzt zu besprechen. Detailliertere Infos dazu sind dem Reise-Set zu entnehmen. Das Set enthält das Faltblatt "Reisetipps für Herzpatienten", eine Vorbereitungs-Checkliste sowie den Sprachführer "Herznotfall im Ausland: So holen Sie Hilfe" (in 10 Sprachen) und den Notfallausweis für Herzpatienten als wichtige Hilfe bei Zwischenfällen. Das Set passt in jedes Handgepäck (Bahnticketgröße).

Das kostenfreie Reise-Set für Herzpatienten kann angefordert werden unter www.herzstiftung.de/... oder bei: Deutsche Herzstiftung e.V., Vogtstr. 50, 60322 Frankfurt am Main, Tel. 069 955128400

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Gerne schicken wir Ihnen ein Rezensionsexemplar im Printformat, anzufordern per E-Mail unter wichert@herzstiftung.de oder telef. unter 069 955128-114.

13/2015

Informationen:
Deutsche Herzstiftung e.V.
Pressestelle:
Michael Wichert / Pierre König
Tel. 069/955128-114/-140
Fax: 069/955128-345
E-Mail: wichert@herzstiftung.de
koenig@herzstiftung.de
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Die Deutsche Herzstiftung e. V. (www.herzstiftung.de) ist Deutschlands größte Patientenorganisation auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gründet 1979, hat die Herzstiftung heute mehr als 89.000 Mitglieder (einschließlich 1.700 Eltern herzkranker Kinder). Zu den Hauptaufgaben der Herzstiftung gehört es, Patienten in unabhängiger Weise über Herzkrankheiten aufzuklären: Welche Therapien sind sinnvoll und welche Behandlungsmethoden können heute nicht mehr empfohlen werden. Bekannt ist die Herzstiftung außerdem durch große, bundesweite Aufklärungskampagnen und wichtige Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die von der Patientenorganisation gefördert werden. Die hohe Qualität der Deutschen Herzstiftung beruht dabei nicht zuletzt auf den renommierten Herzspezialisten (z. B. Chef- und Oberärzte von Universitätskliniken), die im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung tätig sind.

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