Sonntag, 04. Dezember 2016


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Das Hobby zum Beruf gemacht

Rastatter Auszubildender als IHK-Landesbester geehrt

(lifePR) (Stuttgart, ) .
- Erster Auszubildender aus dem Werk Rastatt bei Landesbestenehrung
- Paul Schneider ist Kfz-Mechatroniker aus Leidenschaft
- Meisterbrief als nächstes Ziel

Im Sommer hat Paul Schneider seine Ausbildung zum Kfz- Mechatroniker bei Mercedes-Benz in Rastatt abgeschlossen. Kurz darauf erhielt er eine Einladung zur Landesbestenehrung der IHK. "Das war unerwartet", sagt der 28-Jährige bescheiden. "Bei den Zwischenprüfungen hatte ich zwar ganz gut abgeschnitten, aber dass ich gleich der beste Kfz-Mechatronik-Azubi im ganzen Bundesland bin, hat mich doch überrascht." Schneider gehört damit laut IHK zu den 114 besten Azubis im Land - von insgesamt über 40.000 Jugendlichen, die in diesem Jahr ihre Ausbildungsprüfung abgelegt haben. Als Landesbeste ausgezeichnet werden Auszubildende, die ihre Prüfung mit der Note "sehr gut" und der besten Punktzahl abgeschlossen haben.

Mit Paul Schneider freut sich die Leiterin der Technischen Berufsausbildung, Manuela Rascher. "Er ist der erste Landesbeste aus Rastatt. Das ist eine schöne Bestätigung unserer Arbeit und spornt uns an, auch weiterhin viel in die Berufsausbildung zu investieren." Inzwischen arbeitet Schneider in der Montage der A- und B-Klasse. Deren Leiter Olaf Dunkler war begeistert, als er von dem "ausgezeichneten Neuzugang" erfuhr: "Diese Leistung finde ich toll. Paul Schneider ist eine Bereicherung für unsere hoch motivierte und qualifizierte Mannschaft."

Mit der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker habe er sozusagen sein Hobby zum Beruf gemacht, sagt Paul Schneider. Nach dem Abitur begann er allerdings zunächst ein Studium der Kfz-Technologie. "Das lag mir aber nicht. Ich muss beim Schaffen die Hände benutzen - mit der reinen Theorie des Studiengangs konnte ich nichts anfangen." Er bewarb sich als Kfz-Mechatroniker. Als von Daimler die Zusage kam, griff er sofort zu.

"Das war die richtige Entscheidung", bekräftigt er rückblickend. Die Ausbildung bei Daimler sei sehr umfassend und gründlich, aber gleichzeitig praxisnah. "Für alles, was am Fahrzeug behandelt werden kann, stehen Autos bereit", erzählt er. "Da erklärte der Ausbildungsmeister die Theorie, zum Beispiel zum Unterschied zwischen Einspritzungssystemen von Dieseln und Benzinern und deren Steuerungen. Und dann konnten wir uns an den Autos austoben", schmunzelt er. "Einer hat beispielsweise einen Fehler eingebaut und die anderen haben ihn gesucht und behoben." Unterstützt habe dabei stets der Ausbildungsmeister Udo Meier. Von ihm ist Schneider noch immer begeistert. "Menschlich ein super Typ" sei der, und auch fachlich mache ihm keiner was vor.

Die Ausbildung kam Paul Schneider auch bei seinem Hobby sehr zugute. Seit Jahren repariert er seine eigenen Autos, und auch in Sachen Tuning ist er kein unbeschriebenes Blatt. "Die normalen Geschichten" habe er da gemacht, die Autos tiefer gelegt, andere Rad-Reifen-Kombinationen montiert, um das Fahrverhalten zu verbessern, "und die Leistung war hinterher auch nicht mehr ganz die gleiche wie vorher", grinst er. "natürlich mit neuer TÜV-Prüfung und Betriebserlaubnis, klar." Spezialisiert hat er sich seit einigen Jahren auf Hifi- Multimedia im Auto. Mit diesen Umbauten nimmt er auch an Wettbewerben teil. Höhepunkt bisher war 2003 und 2008 die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in der Rubrik Sound Quality. Auch 2010 möchte er unbedingt wieder dort starten - die ersten Umbauten sind schon in Arbeit. Damit verbringt der Autofan einen Großteil seiner Freizeit.

Beruflich ist er inzwischen in der Montage der B-Klasse zuhause. Seit Sommer arbeitet er hier in der Türenvormontage. "Die Arbeitsumgebung ist gut, die Gruppe hat mich auch freundlich aufgenommen - erstmal passt es so, wie es ist", findet Schneider. Das nächste wichtige Ziel ist für ihn die Meisterausbildung, die er in den nächsten Jahren machen möchte. Bei der Arbeit an Autos möchte er in jedem Fall bleiben. "Am liebsten im Werk Rastatt. Hier fühle ich mich richtig wohl."

Das Mercedes-Benz Werk Rastatt bietet Schulabgängern vielseitige Berufsausbildungen in technischen Bereichen. Das Angebot umfasst die Ausbildungsberufe Fertigungsmechaniker/in, Kfz-Mechatroniker/in und Mechatroniker/in. Im Verbund mit dem Standort Wörth wird darüber hinaus der Ausbildungsgang Verfahrenstechniker/in Beschichtungstechnik angeboten. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, ein Duales Hochschulstudium in der Fachrichtung Maschinenbau zu absolvieren. Derzeit sind in Rastatt rund 220 Azubis beschäftigt; 65 davon starteten im September 2009 ihre Ausbildung. Bewerbungen sowohl für den im September 2010 beginnenden Ausbildungsjahrgang als auch für das Studium an der Dualen Hochschule können noch online eingereicht werden. Hier finden sich auch detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren und zu den Ausbildungsberufen: http://career.daimler.de/....
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