Dienstag, 28. Juni 2016


Rückkehr der Raubkatzen: 30 Prozent mehr Tiger in Indien

In Indien sind 70% aller freilebenden Tiger zu Hause. Das erfreuliche Ergebnis ist vor allem der Ausweitung der Schutzgebiete zu verdanken

(lifePR) (Essen-Kettwig, ) Aktuell gibt es in Indien 30 Prozent mehr freilebende Tiger als noch 2011. Diese Nachricht, die der indische Umweltminister Prakash Javadekar am 20. Januar 2015 veröffentlichte, begeistert Naturschützer, ist aber noch lange kein Grund zu glauben, den Tiger von der Roten Liste der bedrohten Arten zu streichen. Immerhin zeigt sich, dass die Schutzmaßnahmen greifen. Bei der letzten Überprüfung haben Teams der Forstbehörden 2226 Tiger gezählt.

Das erfreuliche Ergebnis ist vor allem der Ausweitung der Schutzgebiete zu verdanken und der Tatsache, dass es gelungen ist, die Bevölkerung in der Nähe der Nationalparks in das Konzept einzubinden. Viele Dörfler, die traditionell ihren kargen Lebensunterhalt durch Wilderei aufbesserten, haben gelernt, dass es auf die Dauer einträglicher und zudem gefahrloser ist, das Wild zu schützen. Schließlich ist der Tourismus heute eine wichtige Einnahmequelle und die Chance, Tiger in freier Wildbahn zu beobachten lockt viele Naturfreude nach Indien. So soll allein die berühmte Tigerin Machli dem im Ranthambore Nationalpark im Laufe ihrer etwa 10-jährigen Herrschaft Einnahmen in Höhe 130 Millionen US-Dollar durch den Tourismus beschert haben.

Die meisten erwachsenen indischen Tiger wurden im südindischen Bundesstaat Karnataka gezählt (408), es folgen Uttarakhand am Fuß des Himalaya (340), Madhya Pradesh (308 ),Tamil Nadu (229), Maharashtra (190), Assam (167) Kerala (136) und Uttar Pradesh (117).

Indien ist übrigens weltweit das einzige Land, in dem alle drei großen Raubkatzen-Arten vorkommen. Beste Chancen, aller drei im Rahmen einer Rundreise zu erleben, bietet das einzigartige COMTOUR-Programm Großer Katzensprung in Indien
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