Mittwoch, 22. Oktober 2014


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Hochwirksam und pfiffig: Nachhall reduziert

Architekturstudenten gestalten Schulaula

(lifePR) (Ober-Ramstadt, ) Wer an Schalldämpfung an der Decke denkt, dem kommt als erstes die klassische Lochdecke in den Sinn. Doch es geht auch anders: Mit CapaCoustic Melapor gibt es ein vielfältiges Angebot an attraktiven Akustikmaßnahmen, zum Beispiel die Baffles. Das sind runde, ellipsenförmige oder rechteckige Absorberelemente zum Abhängen von der Decke. Außer diesen serienmäßig angebotenen Formen und Größen können individuelle Elemente in unterschiedlichen Formen und Größen gefertigt werden. Die Vielfalt an Formen, Farben, Anbringungs- und Kombinationsmöglichkeiten bietet ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit. Mit Melapor-Baffles lassen sich Räume aller Art - vom Kindergarten über die Schulmensa bis hin zu Veranstaltungshallen - modern, individuell und vor allem akustik-verbessernd gestalten.

Wie vielseitig die CapaCoustic Melapor Baffles sind, zeigt die ungewöhnliche Anwendung in der Aula der Mittelschule Königsbrunn-Süd auf dem Lechfeld nahe Augsburg. Dort hängen 310 grau und gelb beschichtete Baffles senkrecht von der Decke - die Akustikelemente sind eigentlich für die waagerechte Aufhängung vorgesehen. Die Idee der senkrechten Montage stammt von Architekturstudenten der Fachhochschule Augsburg. Sie waren von dem für die Maßnahme zuständigen Architekten Herbert Jötten mit der Aufgabe betraut worden, ein Akustikkonzept für die Schulaula auszuarbeiten. Der Architekt hatte sich für die Baffles entschieden, denn die Sichtbetondecke, mit der das von ihm erbaute Schulgebäude ausgestattet ist, sollte erhalten bleiben. Abgehängte Akustikdecken oder Deckensegel kamen daher nicht in Frage. Auch durften die Lichtkuppeln nicht ganz abgedeckt werden. Durch die Baffles wird nun im Gegenteil die Lichtreflexion nach unten weiter gegeben. "Die senkrecht aufgehängten Baffles mit 120 cm Länge und 15 cm Durchmesser sind eine Sonderanfertigung. Sie wurden ohne die T-Nut in Längsrichtung hergestellt, die für die serienmäßig vorgesehene waagrechte Anbringung mit einer 24mm-TSchiene erforderlich ist. Statt dessen erfolgte die Aufhängung mittels an der Decke angebrachter Aluminiumschienen, an die die Elemente mit insgesamt 368 Metalldübeln angebracht wurden", erläutert Caparol-Außendienstmitarbeiter Robert Zdunic.

In der Schulaula waren vor der Akustikmaßnahme Lärmwerte von über 105 Dezibel (dB) gemessen worden, ein Pegel, der den eines Presslufthammers noch überschreitet. Nach dem Einbau der Absorberelemente konnte der Lärmpegel spürbar reduziert werden. Doch nicht nur das: Die Schulaula ist durch die grauen und gelben Elemente und ihre pfiffige Anordnung attraktiver und heller geworden. So sorgen die Baffles nicht nur für eine gute Akustik, sie geben der Aula eine künstlerische Note.

Dank der offenporigen Struktur des High-Tech-Schaumstoffs auf Melanimharzbasis nehmen die Baffles den Schall auf und reduzieren so die Nachhallzeit deutlich. Denn vor allem harte und dichte Oberflächen reflektieren den Schall, was zu Nachhall führt. Durch das hohe Schallabsorptionsvermögen - die Melapor-Elemente sind in der Schallabsorberklasse A eingestuft - wird die Akustik im Raum spürbar verbessert.

Die Akustikelemente sind temperaturbeständig und schwer entflammbar (Brandklasse B1). Sie sind weiß, können aber in über 50.000 Farbtönen in der Innenfarbe CapaTrend ganz nach Geschmack gespritzt werden. Diese Zusatzbeschichtung hat keine negative Einwirkung auf das Absorptions- und Brandverhalten.

Anders als bei aufwendigen akustischen Sanierungsmaßnahmen lassen sich die Melaporelemente sehr leicht nachträglich, zeitnah und sauber in die bestehende Umgebung einbauen. Es ist keine aufwendige Baustelleneinrichtung erforderlich, die Ausfallzeiten oder Störungen beim Auftraggeber sind gering. Für den Monteur ist der Einbau eine unkomplizierte und rationelle Arbeit, mit der er eine gute Rendite erzielen kann. Und auch für den Auftraggeber sind Akustikmaßnahmen mit Melapor wirtschaftlich interessant, denn in der Regel genügt es, wenn 30 bis 40 Prozent der Grundfläche eines Raumes mit den Absorberelementen belegt sind.
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