Sonntag, 04. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 152197

Die tun was, die Maler - Erfolgreiche Qualifizierung als "FassadentechnikerIn" durch die Akademie des Maler- und Lackiererhandwerks e.V.

Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz von Wärmedämm-Verbundsystemen im Blickpunkt - Chancen nutzen, Märkte erobern, Rendite steigern: so geht's!

(lifePR) (Ober-Ramstadt, ) Nachdem bereits durch Günter Gruber der Grundstein mit seinen Vorträgen zur Fassadendiagnose und sicheren Auswahl von Beschichtungen der Grundstein gelegt wurde, setzte sich der mehrteilige Lehrgang im Dezember in Stuttgart und Dortmund fort: vorgetragen wurde zur "Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz" bei Verarbeitung von WDVS. Durchgeführt wurde das zweitägige Seminar zur energetischen Betrachtung der Fassade mit dem Thema zur Planung und Verarbeitung sowie Effizienz von Wärmedämm-Verbundsystemen mit den Sachverständigen des iba-INSTITUT als Referenten.

Die Teilnehmer wurden von ö.b.u.v. SV Dipl.-Ing. (FH) Hans-Joachim Rolof und SV Dipl.-Ing. (FH) Nils Alfringhaus vom iba-INSTITUT trainiert. Der Fokus wurde auf die Wärmedämmung als Markt der Zukunft für den Maler gelegt.

Dabei wurden nicht nur Hinweise und Tips zur fachgerechten Planung und Ausführung von WDVS gegeben, sondern vor allem auch auf neue Regelungen eingegangen. Allen voran war dies die seit Oktober 2009 gültige Energieeinspar-verordnung. Die Referenten wiesen dabei auf die veränderten, zum Teil bis zu 30% verschärften Anforderungen der EnEV hin sowie auf mögliche Stolpersteine und Fallstricke für den Handwerker, wie z.B. die Unternehmererklärung. "(...) Wenn sie eine solche schriftliche Unternehmererklärung abgeben, dann sollten sie auch sicher sein, daß Sie die neuen Anforderungen der EnEV 2009 auch tatsächlich beachtet haben. Ansonsten drohen hier Haftungsrisiken, die über die normale Gewährleistung hinaus gehen! (...)", warnte Rolof die Teilnehmer vor allzu sorglosem Umgang mit der neuen EnEV.

Egal ob der Kunde nun lediglich 80 mm Wärmedämmung haben will, weil die Kosten für die Erweiterung von Dachüberstand oder Erneuerung der Fensterbänke zu teuer erscheinen: Es gilt, was in der EnEV steht. Ausnahmen bedürfen der schriftlichen Genehmigung der zuständigen Baubehörde.

Aber nicht nur graue Theorie wurde behandelt: im Workshop mußten die Teilnehmer selbst zu Taschenrechner, Stift und Geodreieck greifen und das erlernte Wissen der Bauphysik praktisch anwenden und selbst eine Diffusionsberechnung nach DIN 4108-3 (Glaser-Verfahren) durchführen. "(...) Computerprogramme sind hilfreich, aber wenn man die bauphysikalischen Zusammenhänge nicht nachvollziehen und kritisch würdigen kann, läuft man Gefahr, auch falsche Ergebnisse des Computers zu glauben (...)", so Alfringhaus. Gerade bei der immer häufiger ausgeführten Aufdoppelung von WDVS oder Betrachtung der Risiken von Innendämmung sind solche bauphysikalischen Betrachtungen unerläßlich, betonte Alfringhaus: "(...) Ansonsten laufen Sie Gefahr, einen Bauschaden zu produzieren! (...)"

Nach erfolgreichem Abschluß der schriftlichen Wissensüberprüfung waren sich die Teilnehmer einig, bei dem zweitägigen Seminar dazugelernt zu haben und in der Zukunft von den vermittelten Inhalten profitieren zu können. Weitere Informationen finden Sie auf www.akademie-maler.de.
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