Freitag, 09. Dezember 2016


Ramsauer: Wichtiger Brückenschlag für Nordrhein-Westfalen

Freigabe der neuen Rheinbrücke Wesel (B 58)

(lifePR) (Berlin, ) Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat heute gemeinsam mit Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die neue Rheinbrücke Wesel dem Verkehr übergeben.

"Nach vier Jahren Bauzeit feiern wir heute einen lang ersehnten und wichtigen Brückenschlag für Nordrhein Westfalen", sagte Ramsauer in Wesel. "Wir beseitigen nicht nur für die Autofahrer das zeitraubende Nadelöhr auf der alten Weseler Brücke. Der Engpass auf der meist befahrenen Binnenwasserstraße Europas, dem Rhein, gehört ebenfalls bald der Vergangenheit an. Wir schaffen eine moderne und verkehrsgerechte Infrastruktur. Dafür ist die Rheinbrücke Wesel ein sehr gutes Beispiel."

Die bestehende Rheinquerung wurde nach dem Krieg als Behelfsbrücke auf den alten Pfeilern errichtet und ist mehr als 50 Jahre alt. Sie ist den stetig gestiegenen Verkehrsbelastungen von derzeit durchschnittlich 28.000 Fahrzeugen pro Tag nicht mehr gewachsen. Ein Pfeiler in der Fahrrinne sorgte für Einschränkungen und Unfallrisiken in der Rhein-Schifffahrt.

"Mit Blick auf die Deutsche Einheit sind in Nordrhein-Westfalen viele Verkehrsprojekte zurückgestellt worden", so Ramsauer. Die Infrastruktur wurde in den vergangenen Jahren teilweise auf Verschleiß gefahren. Deswegen gibt es einen großen Nachholbedarf. Künftig wird hier eine hochmoderne Schrägseilbrücke mit vier Spuren und einem kombinierten Rad- und Gehweg die Menschen in Wesel mit der umliegenden Region viel besser verbinden. Dafür investiert der Bund rund 74 Millionen Euro."

Die neue Rheinbrücke ist der erste Teil und Kernstück der geplanten Ortsumgehungen, die zur Entlastung von Wesel und dem Stadtteil Büderich vom Durchgangsverkehr führen.

"Für den westlichen Anschluss der neuen Rheinbrücke hat der Bund Mittel aus dem ersten Konjunkturpaket fest eingeplant", so Minister Ramsauer abschließend. "Damit werden wir auch auf diesem Teilstück der B 58 schneller bauen als ursprünglich vorgesehen. Das nützt den Autofahrern, sichert viele Arbeitsplätze und hilft den regionalen Bauunternehmen auf dem Weg aus der Wirtschaftskrise."
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