Freitag, 30. September 2016


Netzallianz: 8 Milliarden Euro in 2016 für Netzausbau

TK-Unternehmen setzen Milliarden-Investitionen fort

(lifePR) (Berlin, ) Die Mitglieder der „Netzallianz Digitales Deutschland" haben bei einem Treffen mit Bundesminister Alexander Dobrindt in Brüssel konkrete Investitionszusagen für den Breitbandausbau gemacht: In 2016 wollen die TK-Unternehmen bei weiter investitionsfreundlichen Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer acht Milliarden Euro in den Ausbau der digitalen Netze investieren. Im vergangenen Jahr hatten die Unternehmen bereits acht Milliarden Euro in den Breitbandausbau und weitere vier Milliarden Euro in neue Mobilfunkfrequenzen investiert.

Dobrindt: „Die Mitglieder der Netzallianz haben ihre Milliardenzusagen im vergangenen Jahr vollumfänglich eingelöst. Diese Kraftanstrengung begrüße ich sehr. Ich freue mich, dass die hohe Investitionsbereitschaft der Unternehmen auch in 2016 anhält. Schon heute haben wir in Europa die höchste Dynamik beim Breitbandausbau, mit den acht Milliarden Euro Netzinvestitionen bauen wir diesen Spitzenplatz weiter aus. Zusätzlich sorgen wir mit dem Bundesförderprogramm dafür, dass das schnelle Internet auch in den Regionen ankommt, in denen sich der Netzausbau wirtschaftlich alleine nicht rechnet. Die große Nachfrage der Kommunen zeigt: Die rund 2,7 Milliarden Euro Fördergelder werden wir schnell und gezielt in unterversorgte Regionen investieren."

Bei dem Treffen verständigte sich die „Netzallianz Digitales Deutschland" auch auf die Erstellung einer Studie zum Thema Gigabit-Gesellschaft. Dabei geht es um die dringende Frage, welche Bandbreiten und welche Latenzzeiten Wirtschaft und Gesellschaft in den kommenden Jahren benötigen - z. B. für das automatisierte und vernetzte Fahren.

Nach der Sitzung trafen Bundesminister Dobrindt und die Netzallianz mit EU-Digital-Kommissar Günther Oettinger zusammen. In dem Gespräch ging es um die europäische Strategie und die zu formulierenden Standards für den Weg in die Gigabit-Gesellschaft. Dazu gehört auch die Frage, wie Europa zum Vorreiter bei der Einführung des künftigen Mobilfunkstandards 5G werden kann.
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