Samstag, 10. Dezember 2016


Klöckner zum Tag des Waldes

Wald und Holz leisten wichtigen Beitrag zum Klimaschutz

(lifePR) (Bonn, ) Mit jedem Kubikmeter Holz werden der Atmosphäre knapp eine Tonne CO2 entzogen und in Form von Kohlenstoff festgelegt. "Die Nutzung von Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Julia Klöckner, zum Tag des Waldes am 21. März 2010. In Holzprodukten wie Bauholz, langlebigen Möbeln oder Dämmstoffen wird CO2 zum Teil für viele Jahrzehnte gespeichert. Dadurch wird die an sich schon positive Kohlenstoffbindung der Wälder durch den Baustoff Holz noch um Jahre verlängert. Zudem können Holzprodukte energieintensivere Rohstoffe und fossile Energieträger ersetzen.

Mit dieser nahezu abfallfreien "Kreislaufwirtschaft Wald-Holz-CO2" wird ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen geleistet. Holz ist ein heimischer Rohstoff, der natürlich nachwächst und dauerhaft zur Verfügung gestellt werden kann. Mit elf Millionen Hektar Wald verfügt Deutschland über den höchsten Holzvorrat in Europa. "Eine leistungsfähige Forstwirtschaft bewirtschaftet unsere Wälder nachhaltig und sichert damit dauerhaft ihre vielfältigen Funktionen für die Gesellschaft und das Klima", betonte Klöckner. Daher setzt sich das BMELV nachdrücklich dafür ein, dass über den Waldklimafonds der Klimaschutzbeitrag der Wälder mit Hilfe von Erlösen aus dem Emissionshandel honoriert wird.

Zudem ist die Nutzung des Rohstoffes Holz ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in ländlichen Regionen. "Eine zuverlässige und möglichst regionale Rohstoffversorgung ist die Grundlage für unsere weltweit wettbewerbsfähige Holz- und Papierwirtschaft", so die Parlamentarische Staatssekretärin. Bundesweit sind im Bereich Forst und Holz etwa 1,2 Millionen Menschen beschäftigt, die einen Jahresumsatz von rund 160 Milliarden Euro erwirtschaften. Zur Bewahrung und Verbesserung der dadurch gewonnenen Versorgungssicherheit und regionalen Wertschöpfung wird derzeit das Waldgesetz überarbeitet, um den Anforderungen aus der Praxis besser Rechnung zu tragen.
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