Dienstag, 06. Dezember 2016


BMELV schreibt Fördermittel für die Bienenforschung aus

(lifePR) (Bonn, ) Forschungseinrichtungen und Unternehmen mit ausgewiesenem Know-how in der Bienenhaltung und -forschung erhalten ab sofort Gelegenheit, für eine Förderung aus dem Innovationsprogramm des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Projektskizzen einzureichen. Das Ministerium hat eine Förderrichtlinie zur Verbesserung der Bienenhaltung bekannt gemacht, die Ergebnisse des von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner initiierten Runden Tisches mit den Imkerverbänden umsetzt. Projektskizzen zu den ausgewiesenen Themen nimmt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) entgegen.

"Wir sehen die Bienenschäden der letzten Jahre mit großer Sorge", so Gert Lindemann, Staatssekretär im BMELV. "Mit Fachleuten aus Imkerei und Wissenschaft haben wir besonders erfolgversprechende Forschungsbereiche identifiziert. Das BMELV macht mit der Förderrichtlinie den ersten Schritt, um sie abzuarbeiten."

Bienen sind für die biologische Vielfalt und die Funktionsfähigkeit der Ökosysteme, aber auch die landwirtschaftliche Erzeugung unverzichtbar. Die geförderten Projekte sollen dazu beitragen, die Bienengesundheit dauerhaft zu verbessern. Das BMELV will im Rahmen der aktuellen Förderrichtlinie auch Ursachen der periodisch auftretenden hohen Überwinterungsverluste von Bienenvölkern aufklären.

Die Förderrichtlinie kann im Internet unter www.ble.de unter der Rubrik Forschungsförderung/Innovationsförderung abgerufen werden. Die Forschungsbereiche sind unter www.bmelv.de unter der Rubrik Landwirtschaft & Ländliche Räume/Tier/Tierzucht & Tierhaltung/Bienen/Runder "Tisch Bienen und Imkerei" zu finden.
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