Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Kompromiss für Schlossgartenquerung

BUGA kommt Anwohnern entgegen

(lifePR) (Schwerin, ) Das Konzept für die Passage des Schweriner Schlossgartens, das durch die Stadtverwaltung erarbeitet wurde, stellt für die Bundesgartenschau Schwerin 2009 GmbH einen guten Kompromiss dar. Insbesondere für Kinder und Jugendliche, die auf ihrem Weg zur Schule oder zur Freizeitgestaltung über das künftige Gartenschaugelände fahren möchten, wurde eine Lösung gefunden. "Damit sind die größten Bedenken der Bürgerinitiative "Offener Schlossgarten" aufgenommen", sagte BUGA-Geschäftsführer Jochen Sandner. Mit Verwunderung reagierte er allerdings auf Medienmeldungen und -kommentare, die Bedenken der BI, der Polizei und der Feuerwehr seien nicht aufgenommen worden. "Einiges, was da geschrieben wurde, ist nicht mehr aktuell." Ersichtlich wird das allein schon aus dem Zeitpunkt der jeweiligen Stellungnahmen, die aus dem Januar und Februar dieses Jahres stammen. Das Verkehrskonzept jedoch ist aktuell aus dem Juni 2008.

Das Amt für Verkehrsmanagement der Schweriner Stadtverwaltung hat in Zusammenarbeit mit der BUGA GmbH ein Konzept entwickelt, das die Beeinträchtigungen für die Bürger weitgehend minimiert und die Anregungen der Polizei und der Feuerwehr aufnimmt. So wurde für das Schweriner Schlossgartenviertel eine zweite Zufahrt über den Hexenberg geschaffen, die bereits von rund 500 Autos pro Tag genutzt wird. Damit reduziert sich die Belastung der Lennéstraße. Außerdem haben die Rettungsdienste und die Polizei so eine zweite Zufahrt.

Vor allem für die jungen Nutzer der Schlossgartenwege wurde eine Möglichkeit geschaffen, das BUGA-Gelände von morgens um 6.00 bis abends um 20.00 Uhr kostenlos zu passieren. Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren haben freien Durchgang, wenn sie die Notwendigkeit ihres Weges nachweisen können. "Die Schwächsten im Straßenverkehr werden dadurch keiner vermeintlichen Gefährdung ausgesetzt", betonte Jochen Sandner.

Erwachsene, die im Schlossgartenviertel wohnen oder arbeiten, können von 6.00 Uhr bis 8.30 Uhr, ohne einen Eintrittspreis entrichten zu müssen, von der Schlossgartenallee zur Schlossinsel gehen. "Danach können sie mit einer normalen Dauerkarte das BUGA-Areal passieren", erklärte Sandner. "Oder sie gehen oder radeln um das Gelände herum. Den Umweg von knapp einem und nicht, wie die Polizei behauptet, drei Kilometern halten wir für zumutbar." Sandner verwies in diesem Zusammenhang auf die Behinderungen, die die Einwohner der Oststadt durch die Sanierung der Werderstraße über ein Jahr lang klaglos hingenommen haben. "Die BUGA dagegen dauert nur sechs Monate. Im Interesse der gesamten Stadt, die von der Erlebnisveranstaltung profitieren wird, sollten einige hundert Betroffene aus dem Schlossgartenviertel ihre Partikularinteressen zurückstellen." Ähnlich äußerten sich auch Mitglieder des BUGA-Hauptausschusses der Stadtvertretung. Beispielsweise erklärte Manfred Strauss von den Bündnisgrünen, dass die geringen Beeinträchtigungen gerade von den Einwohnern des Schlossgartenviertel hingenommen werden könnten. Ein Umweg von nicht einmal einem Kilometer sei kein Problem.

In Übrigen ist bereits jetzt ein Begegnungsverkehr auf der Lennéstraße eingerichtet. Von Mitarbeitern des NDR und des Landwirtschaftsministeriums sowie von einigen Anwohnern wurde bestätigt, dass es dabei keinerlei Probleme gibt. Die Gewöhnungsschwierigkeiten einiger Autofahrer in der Anfangsphase, die zu kleineren Staus führten, waren nach zwei Tagen überwunden.
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