Sonntag, 04. Dezember 2016


Fünftes koreanisch-deutsches Verkehrssicherheitssymposium in der BASt

(lifePR) (Bergisch Gladbach, ) Am 28. und 29. August besuchte eine hochrangige Delegation koreanischer Verkehrssicherheitsexperten die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Die Wissenschaftler der Korean Transportation Safety Authority (KOTSA) diskutierten mit den Fachleuten der BASt über Verbesserungspotenziale im Bereich des Schutzes von Fußgängern, Radfahrern und Motorradfahrern sowie über Sicherheit im Berufskraftverkehr.

Der Leiter der koreanischen Delegation und Präsident der KOTSA, Dr. IL-Young Chung, sowie der Präsident der BASt, Stefan Strick, betonten zur Eröffnung des wissenschaftlichen Symposiums die langjährige gute Zusammenarbeit zwischen beiden Instituten. Die Kooperation wurde im Jahr 2010 durch ein gegenseitiges Memorandum of Understanding gefestigt. Das Memorandum vereinbart unter anderem fachliche Zusammenarbeit und Unterstützung beim Aufbau einer koreanischen In-Depth Unfalldatenbank.

Aufgrund der langjährigen Erfahrungen mit dem deutschen GIDAS Unfalldatenprojekt, war die BASt im Rahmen vergleichbarer Vereinbarungen bereits am Aufbau der chinesischen CIDAS sowie der tschechischen CZIDAS Unfalldatenbank beteiligt.

Weitere Informationen zu GIDAS im Internet www.bast.de
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Bundesanstalt für Straßenwesen

Deutschland verfügt über ein Netz moderner und sicherer Straßen. Immer mehr Transportunternehmer aus ganz Europa nutzen diese Infrastruktur für grenzüberschreitende Transporte. Studien sagen voraus, dass der Straßen- und vor allem der Güterverkehr in den nächsten Jahren erheblich zunehmen werden.

Diese Entwicklung stellt Politik und Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Um Mobilität dauerhaft zu sichern, ist es notwendig, neue Ideen und neue Konzepte zu entwickeln, und das auch auf internationaler Ebene. Das Verkehrssystem muss leistungsfähig sein, seine Substanz ist zu sichern. Dabei gilt es, die Umweltbelastung durch schonende Techniken und Baustoffe zu reduzieren und in der Verkehrssicherheit weitere Fortschritte zu erzielen.

Hierfür schafft die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) die Grundlagen. Die BASt ist ein technisch-wissenschaftliches Institut des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Sie gibt dem Ministerium in technischen und verkehrspolitischen Fragen wissenschaftlich gestützte Entscheidungshilfen und wirkt maßgeblich bei der Ausarbeitung von Vorschriften und Normen mit.

Auf ihren Testanlagen und bei Themen von besonderer Bedeutung leistet die BASt eigene Forschungsarbeit. Auch Beratungs- und Gutachtertätigkeiten sind Teil ihrer Aufgaben. Außerdem bewertet die BASt die Qualität von Dienstleistungen und beurteilt die Qualität von Produkten. Hierzu führt sie Akkreditierungen, Prüfungen, Anerkennungen und Lehrgänge durch.

Auf den meisten ihrer Arbeitsgebiete wirkt sie mit anderen Forschungsstellen, vor allem mit Instituten von Universitäten und Hochschulen, arbeitsteilig zusammen. Ihre Arbeit orientiert sich an festgelegten Zielen.

Ziele
- Verbesserung der Effizienz des Baus und der Erhaltung von Straßen
- Verbesserung der Effizienz des Baus und der Erhaltung von Brücken und Ingenieurbauwerken
- Verbesserung der Verkehrssicherheit
- Verbesserung der Effizienz der Straßennutzung
- Ökologisches Bauen, Reduktion der Umweltbelastung
- Reduktion von Energieverbrauch und Emissionen durch Kraftfahrzeuge, Einsatz neuer Energieträger sowie alternativer Antriebskonzepte
- Integration der Straße in das Gesamtsystem Verkehr

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