Samstag, 01. Oktober 2016


Gute Chancen auf Ausbildung: fast 12.000 freie Ausbildungsstellen

(lifePR) (Nürnberg, ) Von Oktober 2014 bis März 2015 haben in Sachsen insgesamt 15.500 Jugendliche mit Hilfe der Berufsberatung einen Ausbildungsplatz gesucht. Im gleichen Zeitraum wurden über 16.100 Berufsausbildungsstellen gemeldet.

Aktuell sind noch 10.400 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Dem gegenüber stehen etwa 12.000 freie Ausbildungsstellen.

"Auf dem Ausbildungsmarkt hält der Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte an. Im Jahr 2005 konnten die Betriebe rein rechnerisch noch zwischen drei Ausbildungsbewerbern wählen. Aktuell steht einer Ausbildungsstelle nur noch ein Bewerber gegenüber. Diese Situation macht es den Betrieben immer schwerer, den passenden Auszubildenden zu finden. Deshalb sollten Personalentscheider bei der Bewerberauswahl auch Jugendliche berücksichtigen, die auf dem ersten Blick nicht alle Anforderungen erfüllen. Jeder zählt, jeder hat ein Talent und jeder hat eine Chance verdient! Oft erkennt man erst bei genauerem Hinsehen die Eignung für eine Ausbildung. Dabei genügt nicht nur der Blick auf das Schulzeugnis der Bewerber, den Gesundheitszustand oder die familiären Rahmenbedingungen. Aber auch die jungen Menschen sind gefordert. Sie müssen ihre Stärken, Fähigkeiten und Talente gegenüber den Betrieben besser präsentieren. Tugenden wie Belastbarkeit, Höflichkeit, Teamfähigkeit, Lernbereitschaft, Fleiß und Pünktlichkeit sind auch heute noch besonders wichtig" sagte Dr. Klaus Schuberth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, beim Pressegespräch in der 20. Leipziger Oberschule.

Gemeldete Ausbildungsbewerber: 15.475
Ausbildungsbewerber im Vorjahresvergleich: -348 oder -2,2 Prozent
Gemeldete Berufsausbildungsstellen: 16.120
Berufsausbildungsstellen Vorjahresvergleich: +622 oder +4,0 Prozent


Von Oktober 2014 bis März 2014 haben sich insgesamt 15.475 Mädchen und Jungen in den Agenturen für Arbeit gemeldet und bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz beraten lassen. Das sind 348 oder 2,2 Prozent weniger als im letzten Jahr. Im gleichen Zeitraum wurden den sächsischen Arbeitsagenturen 16.120 Ausbildungsstellen gemeldet. Das sind 622 oder vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Aktuell sind noch 10.416 Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Dem gegenüber stehen 11.975 freie Ausbildungsstellen. Damit gibt es rein rechnerisch mehr als eine freie Ausbildungsstelle für jeden noch suchenden Bewerber.

Für die sächsischen Schüler stehen die Chancen auf eine Berufsausbildung recht gut. Jedoch zeigt die Erfahrung der vergangenen Jahre, dass es für die Ausbildungsbewerber nicht immer leicht ist, sich für den richtigen Beruf zu entscheiden. Hier hilft die Berufsberatung der Arbeitsagenturen. Die Berufsberater kennen den regionalen Arbeitsmarkt, aktuelle Trends, Berufe und deren Zukunftschancen. Das, kombiniert mit den Talenten und Interessen der Jugendlichen, bildet eine gute Grundlage bei der Berufswahl.

Die beliebtesten Wunschberufe der Jugendlichen sind seit vielen Jahren unverändert. So wollen die meisten noch suchenden Ausbildungsbewerber Verkäufer, Einzelhandelskaufmann, Kfz-Mechatroniker, Kaufmann für Bürokommunikation oder Fachlagerist werden. Auf den ersten zehn Plätzen der Wunschberufe befinden sich weiterhin der medizinische Fachangestellte, der Verwaltungsfachangestellte, der Sozialversicherungsfachangestellte, der Industriekaufmann und der Koch.

Auffällig ist, dass über ein Drittel der Bewerber einen Wunschberuf verfolgen, der unter den TOP 10 der Wunschberufe zu finden ist. Damit entscheiden sich nur 62,5 Prozent für einen anderen, der insgesamt 350 Ausbildungsberufe.

Aktuell stehen die Chancen auf einen Ausbildungsplatz recht gut. Deshalb sollten Jugendliche zu ihrem zum Wunschberuf auch Alternativen entwickeln. Oft liegt der Schlüssel für einen erfolgreichen Berufseinstieg direkt vor der Tür, zum Beispiel hinter einer ungewohnten Berufsbezeichnung oder in einem kleinen oder weniger bekannten Betrieb.

Bei der Berufsberatung vor Ort gibt es für Jugendliche Hilfe und Unterstützung rund um das Thema Ausbildung und Beruf. Auch für Arbeitgeber stehen die Mitarbeiter des gemeinsamen Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit für Fragen rund um das Thema Ausbildungsstellen und Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

Über die Hotline der Bundesagentur für Arbeit können die Jugendlichen einen Termin mit ihrem Berufsberater vereinbaren - auch in Begleitung ihrer Eltern.
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