Sonntag, 04. Dezember 2016


Digitalisierung der Arbeitswelt: Chancen ergreifen, Risiken minimieren

(lifePR) (Nürnberg, ) Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) diskutierte mit Staatssekretär Thorben Albrecht die Konsequenzen des fortschreitenden Digitalisierungsprozesses für den Arbeitsmarkt.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat vor kurzem ein Grünbuch zum Thema "Arbeiten 4.0" vorgelegt. Wie verändert der digitale Wandel die Arbeitswelt und ganze Berufsbilder? Was bedeutet das für Arbeitszeiten, Bildungsverläufe und Privatleben? Und wie sieht die soziale Sicherung von Menschen aus, die in der neuen Arbeitswelt eine Erwerbsbiografie jenseits der alten Muster erleben?

Um über diese und weitere Fragen zu diskutieren, war Staatssekretär Thorben Albrecht am heutigen Donnerstag beim Verwaltungsrat der BA in Nürnberg zu Gast.

"Die BA spielt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Arbeitswelt der Zukunft. Flexible Beschäftigungsformen stellen neue Anforderungen an den sozialen Schutz bei Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig gilt es, die Weiterbildung zukunftsorientiert fortzuentwickeln, da Qualifizierung für Beschäftigte und arbeitslose Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch aufgrund des digitalen Strukturwandels noch weiter an Bedeutung gewinnen wird. Dies diskutieren wir gemeinsam im Dialogprozess Arbeiten 4.0.", machte Staatssekretär Thorben Albrecht deutlich.

Peter Clever, Vorsitzender des Verwaltungsrates, betonte: "Die Digitalisierung ist eine Herausforderung für die ganze deutsche Gesellschaft und nicht etwa nur eine Frage der Wirtschaft. Im Kern birgt sie große Chancen für unser Land - nicht zuletzt auch für eine Fülle neuer Beschäftigungsmöglichkeiten. In der BA müssen wir noch mehr tun, um diese Chancen bestmöglich aufzugreifen und zu begleiten - vor allem durch individuelle und zukunftsorientierte Qualifizierung unserer Kunden, in erster Linie der Arbeitslosen. Alle Aktivitäten werden ihre volle positive Wirkung nur entfalten können, wenn in allen Regionen Deutschlands in ausreichendem Maße in eine moderne digitale Infrastruktur investiert wird."

Annelie Buntenbach, stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates, wies darauf hin: "Der digitale Wandel muss so gestaltet werden, dass die Beschäftigten nicht zum Anhängsel smarter Technologien gemacht oder massenhaft Arbeitsplätze vernichtet werden. Entscheidend ist eine breite Offensive für Qualifizierung und Gute Arbeit für Beschäftigte wie auch für Arbeitslose, damit die Unternehmen mit den digitalen Anforderungen Schritt halten können".

Der Verwaltungsrat der Bundesagentur wird das Thema "Arbeiten 4.0" weiter begleiten. Es ist ein wesentlicher Faktor, der bei der strategischen Weiterentwicklung der BA, gerade im Bereich der Qualifizierung und bei den Dienstleistungen der BA, zu beachten ist. Der Verwaltungsrat der BA wird die bereits jetzt erkennbaren strukturellen Veränderungen bei den Beratungen zum arbeitsmarktpolitischen Instrumentarium und zur Ausgestaltung des Dienstleistungsangebots der BA mit berücksichtigen.
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