Sonntag, 11. Dezember 2016


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Buddhistische Pilgerreisen

"Obwohl die Wahrheits-Natur wie der Raum alles durchdringt, können Stellen und Dinge Kraftfelder halten, die die Bewusstseinsebene der Wesen verändern können

(lifePR) (Immenstadt, ) Da Buddhas einziges Ziel war die Illusionen der Wesen zu entfernen, sind all die Stellen die er mit seiner erleuchteten Weisheit segnete überaus kraftvoll." Ein Zitat von Lama Ole Nydahl

Menschen aller Religionen spüren die Kraft besonderer Plätze auf der Welt. Es gibt Stellen, die einfach anders sind. Sie inspirieren und erleichtern es, die emotionalen Verstrickungen des Alltags abzuschütteln und sich auf das auszurichten, was einem wirklich wichtig ist. An solchen Orten hat man das Gefühl, Hilfe zu bekommen, um den eigenen geistigen Weg leichter gehen zu können. So hat sich in allen Religionen die Pilgerschaft zu solchen Stellen als eine spirituelle Praxis entwickelt.

Auch Buddha Shakyamuni empfahl seinen Anhängern im kurz vor seinem Tod gelehrten Parinirvana-Sutra der Theravada-Tradition das Pilgern.

Als Pilgerorte nannte er vier Stellen, die mit Ereignissen in seinem Leben zusammenhingen - Lumbini im heutigen Nepal, sowie Bodhgaya, Sarnath und Kusinagara in Indien. Diese Vier sind die Orte von Buddhas Geburt, seiner Erleuchtung, dem ersten Lehren, und seinem Tod. Buddha sagte im gleichen Sutra, dass jeder, der auf einer Pilgerreise zu diesen Stellen stirbt, nach dem Tod in einen himmlischen Bereich gehen wird. Er empfahl auch noch weitere vier Stellen, an denen er besondere Wunder vollbracht hatte.

Insbesondere später im tibetischen Buddhismus waren Pilgerreisen eine sehr beliebte und verbreitete Praxis. Jeder Tibeter träumte davon, wenigstens einmal im Leben die heilige Stadt Lhasa oder den Berg Kailash zu besuchen. Überall in Tibet gab es weitere heilige Stellen, zu denen die Menschen reisten, um dort zu meditieren. Bis in die heutige Zeit sieht man selbst im fernen Kham Menschen aller Altersgruppen, die sich aufmachen, den Weg nach Lhasa sogar per Verbeugungen zurückzulegen. Hier wird tatsächlich noch das mittlerweile etwas abgedroschene Zitat "Der Weg ist das Ziel" gelebt, denn wie man zur heiligen Stelle kommt, wird als fast wichtiger angesehen als dass man dort hinkommt. Die Anstrengungen und Beschwerden dieser vielmonatigen Reise bringen den Praktizierenden eine riesige Menge an guten Eindrücken im Geist und reinigen Mengen von schlechtem Karma.

An der heiligen Stelle - sei es ein Tempel, ein Stupa, eine Höhle, ein Berg, ein See, ein besonderes Haus, vielleicht ein auf den ersten Blick gewöhnlicher Platz in der Landschaft - benutzt man deren Kraft als Katalysator für die eigene Entwicklung. Alles, was man an so einer Stelle mit Körper, Rede und Geist tut, wird durch die besondere Kraft dieses Ortes millionenfach verstärkt. Wie in einem Brennglas bündelt und konzentriert die Kraft der Stelle die Eindrücke, die unsere Handlungen im Geist hinterlassen. Man genießt einerseits die Kraft und den Segen der Stellen und nutzt sie zugleich aktiv für die Arbeit mit dem eigenen Geist. Allein die Anwesenheit und erst recht alles, was man an dieser Stelle tut, hat besondere Bedeutung und hinterlässt tiefere Eindrücke im Geist.
Weitere Details und Informationen können in einer buddhistischen Zeitschrift: "Buddhismus Heute" (http://www.buddhismus-heute.de) gefunden werden.

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Der Buddhistische Dachverband Diamantweg (BDD) e.V. vertritt eine der größten buddhistischen Schulen in Deutschland. Mit derzeit rund 130 Zentren und Meditations-gruppen ragt die tibetische Karma-Kagyü-Schule (sprich "Karma Kadschü") aus der Vielzahl buddhistischer Gruppen heraus, die nur wenige Zentren betreiben oder Tempel speziell für asiatische Einwanderer errichtet haben.

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