Donnerstag, 24. April 2014


Joey Hand und Dirk Müller fahren für das BMW Team RLL in Long Beach auf Platz zwei

American Le Mans Series

(lifePR) (München, ) Das BMW Team RLL konnte auch nach dem zweiten Lauf der American Le Mans Series (ALMS) 2012 einen Podestplatz in der GT-Klasse bejubeln: Joey Hand (US) und Dirk Müller (DE) sicherten sich im BMW M3 GT mit der Startnummer 56 in Long Beach (US) den zweiten Rang und festigten damit ihre Führung in der Fahrerwertung. Ihre Teamkollegen Jörg Müller (DE) und Bill Auberlen (US) mussten sich nach einem frühen Unfall mit dem elften Platz zufriedengeben.

Die amtierenden Fahrer-Champions waren von der GT-Poleposition ins zweistündige Rennen in Kalifornien gegangen. Startfahrer Hand führte das Feld in den ersten 16 Runden an, ehe sein BMW M3 GT von einem Prototyp berührt wurde. Dieser Vorfall führte zu einem Reifenschaden hinten rechts. Hand steuerte die Box an, wo die BMW Team RLL Crew das Auto volltankte und vier neue Reifen aufzog. Hand kehrte als Siebter auf die Strecke zurück.

Während der einzigen Gelbphase des Rennens fuhr der 33-Jährige in der 41. Runde zum zweiten Mal in die Boxengasse - und Teamchef Bobby Rahal entschied sich für eine clevere Strategie: Dirk Müller übernahm das Steuer der Startnummer 56, allerdings wechselte das Team die Reifen nicht. Dadurch gewann das BMW Team RLL wertvolle Sekunden und übernahm wieder die Führung. Die gebrauchten Reifen bewiesen die erhoffte Haltbarkeit, so dass Dirk Müller bis zum Rennende nur die siegreiche Corvette von Oliver Gavin (GB) und Tommy Milner (US) ziehen lassen musste. Damit errang das BMW Team RLL in Long Beach zum vierten Mal hintereinander eine Podestplatzierung.

Für Bill Auberlen und Jörg Müller verlief das Rennen weniger erfolgreich. Müller war mit dem BMW M3 GT (Startnummer 55) in der Anfangsphase in einen Unfall verwickelt. Der Zwischenfall zog einen Kühlerwechsel nach sich, so dass Müller mit 13 Runden Rückstand wieder ins Geschehen eingriff. Zwar gelangen sowohl Müller als auch später Auberlen zahlreiche schnelle Runden. Mehr als Platz elf war für das Duo jedoch nicht mehr möglich.

Bobby Rahal (Teamchef):

"Vor allem für Dunlop war das ein toller Tag. Wir haben schon in Sebring zwei Stints mit unseren Reifen absolviert, und das hat uns dort den Sieg eingebracht. Auch hier haben wir auf dieselbe Karte gesetzt. Wir mussten uns unbedingt etwas Besonderes einfallen lassen, um nach dem Zwischenfall zu Beginn und dem Reifenschaden nach vorne zu kommen. Für die Corvette mit der Nummer 4 hat es nicht ganz gereicht, aber den Rest des Feldes konnten wir hinter uns halten. Das ist ein hart verdienter zweiter Platz."

Dirk Müller (BMW M3 GT - Startnummer 56):

"Bei diesem Rennen hat Dunlop wieder einmal langen Atem bewiesen. Bobby und Chris haben die richtige Entscheidung getroffen, die sich für uns ausgezahlt hat. Ich habe einen kompletten Stint auf Reifen absolviert, die schon 25 Runden auf dem Buckel hatten. Deshalb lag mein Fokus natürlich darauf, sorgsam mit ihnen umzugehen. Was hinter mir los war, war für mich zweitrangig."

Joey Hand (BMW M3 GT - Startnummer 56):

"Schon in Sebring haben uns die Doppelstints den Sieg eingebracht. Hier lief es ähnlich. Es sagt eine Menge darüber aus, wie viel Vertrauen wir nicht nur in die Performance, sondern auch in die Haltbarkeit unserer Reifen haben. Ich weiß, dass ich die Meisterschaft in diesem Jahr nicht gewinnen kann, weil ich parallel in der DTM starte. Aber ich will alles dafür tun, dass mein Team, BMW und Dirk unseren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen können."

Jörg Müller (BMW M3 GT - Startnummer 55):

"Es ist enttäuschend, dass ich gleich in der zweiten Runde den Unfall hatte. Die Corvette hat sehr spät gebremst, und ich hatte keinen Platz. Wir mussten den Kühler austauschen und haben viele Runden verloren. Danach war das Auto immer noch sehr schnell. Wenn man mit einem Fahrzeug, das so großes Potenzial hat, keine Punkte mitnimmt, dann ist das sehr schade."

Bill Auberlen (BMW M3 GT - Startnummer 55):

"Der BMW M3 GT mit der Nummer 55 war heute sehr schnell unterwegs. Aber hier in Long Beach braucht man eben auch Glück. Das hat Jörg im dichten Verkehr zu Beginn gefehlt. Der Kühler wurde beschädigt. Aber als wir wieder auf die Strecke gingen, waren wir teilweise die Schnellsten im Feld. Alle haben hart gearbeitet, und wir hätten mit diesem Auto vorne dabei sein können. Deshalb tut dieses Ergebnis schon ein bisschen weh."
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