Freitag, 09. Dezember 2016


Im Kampf gegen die Uhr: Herausforderung "Back-to-back"-Rennen

DTM

(lifePR) (Zandvoort, ) Präzision und Geschwindigkeit - darauf kommt es in der DTM an jedem Rennwochenende an, ganz gleich ob auf oder abseits der Strecke. Wenn die Fahrer die Zielflagge gesehen haben, beginnt hinter den Kulissen bereits der nächste Kampf gegen die Uhr. Zum zweiten Mal in dieser Saison finden zwei Läufe binnen einer Woche statt. Den Umzug vom Nürburgring (DE) nach Zandvoort (NL) bewältigt die BMW Mannschaft in Rekordzeit. Es gilt, über 350 Tonnen Material aus der Eifel an die niederländische Nordseeküste zu transportieren und rennfertig zu machen.

BMW Motorsport und seine drei Teams reisen mit großem Gepäck. Insgesamt gehen über 30 Trucks auf die 360 Kilometer lange Reise nach Zandvoort und befördern Fahrzeuge, Ausrüstung sowie die BMW Motorsport Team und Media Hospitality. Der Zeitplan ist eng gestrickt. Lange bevor die Fahrer zum ersten Mal auf dem "Circuit Park Zandvoort" ins Cockpit steigen, muss am Donnerstag von den Autos bis zur letzten Papierserviette alles angeliefert und der Aufbau der Garagen und Hospitality komplett abgeschlossen sein.

Material und Teammitglieder in nur 72 Stunden vom Nürburgring nach Zandvoort zu transportieren, ist ein Kraftakt, wie BMW Team Schnitzer Teamchef Charly Lamm (DE) bestätigt: "Nach Hockenheim und Lausitzring erleben wir jetzt das zweite 'Back-to-back'-Rennen in dieser Saison. Insofern haben wir bereits etwas Routine in diesem komplizierten Logistik-Prozess. Trotzdem ist es für alle Teams eine gewaltige Anstrengung, so viele Einzelteile in kürzester Zeit vom Nürburgring nach Zandvoort zu bringen. Ich habe großen Respekt davor, was die komplette Mannschaft leistet. Für viele Außenstehende ist es ein Wunder, dass alles immer so reibungslos klappt. Das Geheimnis dahinter aber ist eine genaue und gut durchdachte Planung von BMW Motorsport, den Teams und allen beteiligten Partnern."

Noch während Bruno Spengler (CA) und Martin Tomczyk (DE) am Nürburgring auf dem Podium Sieg und Platz drei feierten, begann im Hintergrund die Arbeit. Zunächst bauten die Teams ihre Garageneinrichtung ab und verstauten ihr Equipment in speziellen Transport-Cases, ehe drei Stunden nach Rennende die ersten Teile auf die Trucks verladen werden konnten. Das Reifenlager und die Büros für die Ingenieure wurden ebenfalls auf die Reise nach Zandvoort geschickt, nur um dort im Rekordtempo wieder aufgebaut zu werden.

Genauso verhielt es sich mit der BMW Motorsport Team und Media Hospitality. Als die drei BMW Teams ihre ersten Boxenstopps in der Eifel einlegten, schraubten die Zeltbauer an der Nordsee längst an einer zweiten Bodenplatte. Der Sieges-Champagner auf Spenglers Overall war noch nicht getrocknet, da begannen die Handwerker am Nürburgring schon, die Hospitality zu entmanteln. Schritt für Schritt wurde zunächst die Fassade im oberen Stockwerk abgetragen, die Dachplane entfernt und das Stahlgerüst zerlegt. Im Anschluss verstaute das Team die Container-Module mit Hilfe eines 100-Tonnen-Krans auf Spezial-Lkw - bevor es nach Abbau des Zwischendecks in gleicher Weise den ersten Stock versandfertig machte.

Die komfortable BMW Motorsport Team und Media Hospitality ist längst kein einfaches Zelt mehr, sondern eher ein modernes Multifunktionsgebäude - mit Küche und medizinischen Räumen auf 1.200 Quadratmeter Fläche. In nur drei Tagen und Nächten wird sie ab- und in Zandvoort wieder aufgebaut. Eine logistische Meisterleistung. Jeder Handgriff sitzt. Und das muss auch so sein. Denn nur wer das Rennen vor dem Rennen erfolgreich bestreitet, hat überhaupt eine Chance auf den Sieg am Sonntag.
Diese Pressemitteilung posten:

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer