Mittwoch, 07. Dezember 2016


24h Spa-Francorchamps: BMW Sports Trophy Team Marc VDS kämpft in Spa-Francorchamps um die Spitze

Sechs BMW Z4 GT3 in den Top-20

(lifePR) (Spa-Francorchamps, ) Zwei Drittel des Ardennen-Marathons sind absolviert und das BMW Sports Trophy Team Marc VDS kämpft bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps (BE) mit beiden BMW Z4 GT3 weiterhin um die Spitzenplätze. Trotz einer Durchfahrtsstrafen aufgrund einer Berührung mit einem anderen Fahrzeug führten Maxime Martin, Augusto Farfus (BR) und Dirk Werner (DE) im Auto mit der Nummer 45 den Langstreckenklassiker nach 16 Stunden an.

Nach turbulentem Start in die 67. Auflage Ardennen-Marathons verlief die Nacht auf dem "Circuit de Spa-Francorchamps" vergleichsweise ruhig. Bereits am Abend hatte der zuvor teils sintflutartige Regen aufgehört, die Strecke trocknete ab. Mit nur fünf Grad Celsius war es in der Nacht recht kalt. Stellenweise zog Nebel auf. Das zweite vom BMW Team Marc VDS eingesetzte Fahrzeug mit der Nummer 46, das in der Anfangsphase des Rennens aufgrund der Safety-Car-Phasen zeitweise bis auf den 30 Platz zurückfiel, hatte sich über Nacht wieder in die Spitzengruppe zurückgekämpft. Auch Nick Catsburg (NL), Lucas Luhr (DE) und Markus Palttala (FI) mussten eine Durchfahrtsstrafe wegen Überholens unter gelber Flagge absolvieren, und lagen nach 16 Stunden auf Rang vier in Laustellung.

Insgesamt sechs BMW Z4 GT3 waren nach zwei Dritteln des 24-Stunden-Klassikers in den Top-20 vertreten. Neben den beiden Fahrzeugen vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS lag auch die Ecurie Ecosse mit dem #79 BMW Z4 GT3 weiterhin gut im Rennen: Alexander Sims (GB), Alasdair McCaig (GB), Devon Modell (GB) und Oliver Bryant (GB) belegten nach 16 Rennstunden die neunte Position. Auch das Team Russia by Barwell beeindruckte bisher mit starker Leistung: Leonid Machitski (RU), Jon Minshaw (GB), Phil Keen (GB) und Startfahrer Jonathan Cocker (GB) behaupteten sich auf Rang zwölf.

Die drei BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi (IT), Timo Glock (DE) und Bruno Spengler (CA) kamen bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt in einem 24-Stunden-Rennen ebenfalls gut durch die Nacht. Mit ihrem modifizierten BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 9 lagen sie zwischenzeitlich sogar auf dem fünften Rang. Gegen 7 Uhr 30 am Morgen verloren sie jedoch aufgrund einer gebrochenen Aufhängung einige Positionen. Das Team von ROAL Motorsport behob den Schaden, so dass das Fahrzeug wieder auf die Strecke gehen konnte. Nach 16 Stunden fuhr der #9 BMW Z4 GT3 auf dem 14. Platz.

Das Team TDS Racing mit Eric Dermont (FR), Henry Hassid (FR), Franck Perera (FR) und Mathias Beche (FR) fuhr auf Position 13. Knapp außerhalb der Top-20 lag das Fahrzeug mit der Nummer 77, eingesetzt vom BMW Sports Trophy Team Brasil. Am Steuer des BMW Z4 GT3 wechseln sich Sergio Jimenez (BR), Felipe Fraga (BR) und Caca Bueno (BR) ab. Die Mannschaft aus Brasilien belegte Rang 27.

Für drei BMW Teams war der 24-Stunden-Marathon bereits frühzeitig beendet. Der BMW Z4 GT3 von Boutsen/Ginion schied in der turbulenten Anfangsphase aus. Am späten Abend hatte Triple Eight Racing Pilot Ryan Ratcliffe (GB) einen Unfall, bei dem das Fahrzeug mit der Startnummer 888 so schwer beschädigt wurde, dass er und seine Teamkollegen Joe Osborne (GB), Lee Mowle (GB) und Dirk Müller (DE) das Rennen nicht mehr fortsetzen konnten. Müller hatte die Mannschaft von Triple Eight Racing bei diesem Langstreckenklassiker verstärkt. Am frühen Morgen schied der BMW Z4 GT3 von Classic & Modern Racing nach einem Unfall ebenfalls aus.

Stimmen nach 16 Rennstunden.

Dirk Werner (#45 BMW Z4 GT3, BMW Sports Trophy Team Marc VDS):

"Es war sehr schwierig, einen guten Rhythmus zu finden, denn es gab so viele Gelb- und Safety-Car-Phasen und die Streckenbedingungen haben sich auch immer geändert. Man konnte etwas fahren, dann kam wieder Gelb, die Reifen haben abgekühlt. Alles in allem lautet unser Plan, dran zu bleiben, heil durchzukommen - und dann sehen wir, wo wir stehen und was drin ist."

Markus Palttala (#46 BMW Z4 GT3, BMW Sports Trophy Team Marc VDS):

"Ich habe gemischte Gefühle. Am Anfang ging es drunter und drüber, für alle, und wir haben in den Safety-Car-Phasen recht viel Zeit verloren. Aber seitdem läuft es sehr gut für uns, super Pitstopps, die Fahrer sind stark unterwegs, das Auto läuft wie ein Uhrwerk, wir sind schnell und jetzt vorn mit dabei. Es passt!"

Timo Glock (#9 BMW Z4 GT3, ROAL Motorsport):

"Es war schwierig mit dem vielen Verkehr. Dennoch bin ich immer wieder in einen guten Rhythmus gekommen. Zudem gab es auf einmal sehr viel Nebel im zweiten Sektor und die Strecke wurde langsamer und rutschiger. Generell ist es etwas ganz anderes, in der Nacht zu fahren. Aber es hat unheimlich viel Spaß gemacht. Am Ende hatten wir eine gute Pace und deshalb bin ich happy."

Alessandro Zanardi (#9 BMW Z4 GT3, ROAL Motorsport):

"Es läuft hervorragend. Ich gebe mein Bestes und bisher waren wir sehr gut unterwegs. Unsere Performance passt. Vor ein paar Stunden waren wir noch im Nirgendwo, und nun sind wir zurückgekommen. Wir haben den Speed, um uns weiter zu verbessern. Wenn man nachts fährt, ist es etwas schwieriger, konstant zu sein, denn es ist nicht so einfach, die Bremspunkte richtig einzuschätzen und das Auto perfekt einzulenken, aber sobald man sich daran gewöhnt hat, ist es okay. Dann macht es wirklich Spaß - es gefällt mir!"

Dirk Müller (#888 BMW Z4 GT3, Triple Eight Racing):

"Ich wurde sehr herzlich im Team von Triple Eight Racing aufgenommen. Das Team hat die ganze Woche über hervorragende Arbeit geleistet und den BMW Z4 GT3 sehr gut vorbereitet. Wir hatten im Qualifying etwas Pech mit Verkehr und roten Flaggen, sonst wären die Top 20 definitiv möglich gewesen. Ich bin den Start gefahren und hatte die ganze Zeit ein breites Grinsen im Gesicht. Es hat riesigen Spaß gemacht. Unser BMW Z4 GT3 war richtig gut und unsere Zeiten äußerst konkurrenzfähig. Wir waren auf einem guten Weg, dann kam leider der Unfall. Doch das gehört im Motorsport dazu und das Wichtigste ist, dass Ryan nichts passiert ist."
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