Montag, 05. Dezember 2016


Erlebnis Forschung: BIOTechnikum zu Gast in Emmerich

(lifePR) (Berlin, ) Bei ihrem Tourstopp am Willibrord-Gymnasium zeigt die BMBF-Initiative "BIOTechnikum" am 20. und 21. August 2015 eine interaktive Ausstellung zur Biotechnologie mit Experimenten für Schülerinnen und Schüler. Während der "Offenen Tür" sind auch interessierte Bürger eingeladen, sich im doppelstöckigen Forschungstruck zu informieren und mit den projektbegleitenden Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen.

Ob Medikamente, Kunststoffe, Waschmittel oder Käse: Produkte der Biotechno­logie begegnen uns überall im Alltag. Ganz selbstverständlich nutzen wir sie - meist ohne zu ahnen, dass oft jahrelange wissen­schaftliche Arbeit und nicht selten auch bedeutende Entdeckungen dahinterstecken. Wer wissen will, was sich hinter dem Begriff "Biotechnologie" verbirgt, in welchen Branchen dieser Forschungsbereich eine wichtige Rolle spielt und in welchen Produkten und Anwendungen die Technik zum Einsatz kommt, kann sich am Donnerstag und Freitag, 20. und 21. August 2015, in Emmerich informieren.

Denn dann macht das mobile Labor der Initiative "BIOTechnikum" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Station auf dem Schulparkplatz am Städtischen Willibrord-Gymnasium (Hansastraße 3). Unter dem Motto "Erlebnis Forschung - Gesundheit, Ernährung, Umwelt" erwartet die Besucherinnen und Besucher im Inneren des auffälligen Fahrzeugs eine anschaulich und interaktiv gestaltete Ausstellung. Gezeigt wird, welche Rolle die Biotechnologie schon heute spielt, welche Chancen der Fortschritt auf diesem Gebiet für die Zukunft verspricht und wo sich für Jugendliche interessante Karrierewege auftun.

"Biotechnologie zum Anfassen" für Nachwuchsforscher

Im mobilen Ausstellungs- und Laborraum wird die Biotechnologie im wahrsten Sinne des Wortes (be-)greifbar. So extrahieren angemeldete Schülerinnen und Schüler mithilfe von Zentrifugen, Pipetten und Co. ihr eigenes Erbgut und erstellen anschließend einen genetischen Fingerabdruck - ein Verfahren, das vor allem aus der Kriminaltechnik bekannt ist, aber auch in anderen Bereichen zum Einsatz kommt. Jugendliche, die sich als Lebensmittelanalytiker versuchen wollen, lernen bei einem weiteren Praktikum verschiedene Verfahren kennen, mit denen sie den Koffein- oder Zuckergehalt von Getränken bestimmen oder die Keimbelastung von Oberflächen ermitteln können.

Wissen zum Mitnehmen: Die Offene Tür im BIOTechnikum

Neben Schulklassen sind in Emmerich aber auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Besucheingeladen. Während der "Offenen Tür" am Freitag, 21. August, steht das BIOTechnikum von 13.30 bis 15.30 Uhr allen Forschernaturen offen, die sich in der Ausstellung oder im Gespräch mit den Wissen­schaftlern Dr. Aline Anton und Dr. Tim Fechtner informieren möchten. Die beiden Diplom-Biologen beantworten auch individuelle Fragen rund um die vielseitigen Forschungs- und Anwendungsgebiete im Bereich der Lebenswissenschaften. Der Eintritt ist frei.

Die BMBF-Initiative "BIOTechnikum"

"BIOTechnikum: Erlebnis Forschung - Gesundheit, Ernährung, Umwelt" - mit dieser Initiative bringt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Menschen Biotechnologie im wahrsten Sinne des Wortes näher. Die mobile Erlebniswelt BIOTechnikum - ein doppelstöckiges Ausstellungsfahrzeug - ist seit Herbst 2008 im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung deutschlandweit unterwegs, um über die Bedeutung der modernen Biotechnologie in Deutschland, ihre Forschung und Anwendung zu informieren, Berufsperspektiven aufzuzeigen und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. 2013 wurde die erfolgreiche Initiative visuell und didaktisch neu gestaltet und ist seit Juli 2013 in neuem Gewand, mit neuem Ausstellungs- und Veranstaltungskonzept wieder ständiger Gast auf Deutschlands Schulhöfen und Marktplätzen, Berufsinformations- und Fachmessen, Wissenschaftsnächten und Technik-Events.

Hinweis: Zugunsten einer besseren Verständlichkeit wird in diesem Dokument teilweise auf die weibliche bzw. männliche Sprachform verzichtet oder eine geschlechtsneutrale Formulierung gewählt. Die Unterschiede in der Lebenswirklichkeit von Frauen und Männern sind jedoch durchgängig berücksichtigt. Im Sinne der Gender Mainstreaming-Strategie der Bundesregierung vertreten wir ausdrücklich eine Politik der gleichstellungssensiblen Informationsvermittlung.
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