Sonntag, 04. Dezember 2016


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Frische Dachfonds: Nicht kaufen!

Geldanlage vom Fließband provoziert den nächsten Anlegerschaden.

(lifePR) (Gleichen, ) Die Abgeltungssteuer provoziert Hunderte von neuen Dachfonds. Warum?

Es geht darum, noch in 2008 große Kapitalvolumen aus einfachen Investmentfonds in Dachfonds umzuschaufeln. Dazu ist jedes Mittel recht. Auch die Auflage von Dachfonds durch völlig unerfahrene Vermögensverwalter und Kapitalanlage-Gesellschaften.

Der Hintergrund: Innerhalb eines Dachfonds können Investmentfonds unbegrenzt gekauft und verkauft werden. Ohne das Abgeltungssteuer fällig wird. Ist der Anleger der Überzeugung, dass sein aktueller Einzelfonds im falschen Markt investiert ist, so will er diesen wieder verkaufen. Muss dafür jedoch ab 2009 den Gewinn aus diesem Fonds mit 25 Prozent versteuern. Der Dachfonds-Manager führt einen solchen Fondstausch im Rahmen des Dachfonds durch; ohne Abgeltungssteuer.

"Im deutschen Markt gab es bisher acht Dachfonds-Manager, die einen guten Job machen," sagt Klaus Barde, Autor des Buches "Dachfonds, Beraten und Verkaufen". "Aktuell haben wir plötzlich eine phantastische Dachfonds-Managerschwemme."

Der Fachbuchautor und Zeitschriftenverleger sieht ein weiteres Problem: " Jeder dieser taufrischen Dachfonds muss mit Geld gefüllt werden. Etliche werden erheblich zu wenig Geld einsammeln. Diese Dachfonds werden uns in 2009 und 2010 melden, dass sie ihr Geschäft einstellen müssen."

Fazit für den Anleger: Kaufen Sie nur Dachfonds renommierter Anbieter mit einer echten Erfolgs-Bilanz. Häuser wie zum Beispiel Veritas, Sauren und Carmignac sind hier erste Adressen. Insbesondere ETF-Dachfonds, die zudem von Honorar-Beratern empfohlen werden, sind eine gute Wahl." www.etf-fuer-alle.de
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BHM GmbH

Fachverlag für Finanz-Publikationen - Göttingen.

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