Freitag, 09. Dezember 2016


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BARMER und GEK unterzeichnen Vertrag zur Vereinigung

(lifePR) (Berlin, ) Die Vereinigung von BARMER und GEK ist perfekt. Heute unterzeichneten die Verwaltungsräte beider Kassen in Berlin den Vereinigungsvertrag. Damit kann der neue Marktführer im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung wie geplant am 1. Januar 2010 starten. 8,6 Millionen Versicherte, über 1.100 Betreuungsstellen und 19.000 Mitarbeiter bilden Deutschlands größte Krankenkasse.

Mit dem Vereinigungsvertrag sind auch wichtige Personalentscheidungen gefallen. Neben dem neuen 30-köpfigen Verwaltungsrat wurden Vorschläge für die Zusammensetzung des neuen Vorstandes beschlossen. So soll Birgit Fischer, derzeitiger Vizevorstand der BARMER, zukünftig den Vorstandsvorsitz der neuen BARMER GEK übernehmen. Dr. Rolf-Ulrich Schlenker (stellv. Vorstandsvorsitzender) und Jürgen Rothmaier werden das Vorstandsteam komplettieren. Für Alexander Stütz, zurzeit Vizevorsitzender im Vorstand der GEK, ist der Posten des Bereichsvorstandes vorgesehen.

"BARMER und GEK sind zwei starke Partner, die aufgrund ihrer gesundheitspolitischen Tradition, ihres Leistungsspektrums und ihres Qualitätsanspruchs hervorragend zusammenpassen. Im Interesse unserer Versicherten werden wir die größere Gestaltungskraft für bessere Leistungen, noch mehr Service und eine intensivere Versichertenbetreuung nutzen", skizziert der Verwaltungsratsvorsitzender der BARMER, Holger Langkutsch, die Ziele. Optimistisch zeigt sich auch der Verwaltungsratsvorsitzende der GEK, Ludwig Huber: "Unsere Versicherten profitieren von mehr Sicherheit und einem der dichtesten Betreuungsstellennetze Deutschlands. Außerdem können sie künftig noch bessere Versorgungslösungen erwarten. Denn bei Verhandlungen mit Ärzten und Arzneimittelherstellern bringt die BARMER GEK ein neues Gewicht in die Waagschale."

Skeptisch sehen beide Verwaltungsratsvorsitzende hingegen die gesundheitspolitischen Ziele der neuen Bundesregierung. Kritisiert wird insbesondere der geplante Systemwechsel hin zu mehr Privatisierung und weniger Arbeitgeberverantwortung. Übereinstimmend erklären sie: "In einer Zeit, in der sich Arbeitgeber immer weniger ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind, ist es für die Menschen besonders wichtig, einer starken und verlässlichen Versichertengemeinschaft anzugehören. Die neue BARMER GEK wird deshalb nicht nur kompetenter Partner in allen medizinischen Fragen sein, sondern auch gesundheitspolitischen Einfluss auf die Bundes- und Landespolitik nehmen."
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