Samstag, 10. Dezember 2016


Warnung vor Billigreifen

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Billigreifen aus China für den Sommer- und Winterbetrieb können gefährlich sein. Davor warnt der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD). Unlängst hatte die Zeitschrift AUTOStraßenverkehr in einem Reifentest vier Sommerreifen aus China mit einem deutschen Fabrikat verglichen - mit alarmierenden Ergebnissen. Ein Reifen, der für 240 km/h zugelassen ist, platzte schon bei Tempo 230. Im härteren Schnelllauftest nach VW-Standard versagten alle vier Fabrikate aus China. Sie lösten sich auf oder barsten. Auch die Bremswerte brachten dramatisch schlechtere Ergebnisse. Bei einer Vollbremsung aus Tempo 100 bei Nässe stoppte das Versuchsfahrzeug VW Golf mit dem deutschen Fabrikat nach rund 65 Metern, ein Fabrikat aus China kam erst nach 91 Metern zum Stehen. Beim aktuellen Winterreifentest der Stiftung Warentest gab es für Billigreifen gleich sechs Mal die Note "mangelhaft". Beim Abbremsen von Tempo 80 auf 20 km/h war der Bremsweg beim schlechtesten Modell 20 Meter länger als beim besten. Solche Unterschiede können bei einer Vollbremsung über glimpflichen Ausgang und schweren Crash entscheiden, schreibt die Zeitschrift 'test' in ihrer Oktober-Ausgabe. Die Warentester empfehlen daher, einen großen Bogen um Schnäppchenreifen aus Fernost zu machen. Sparen lasse sich beim Reifenkauf auch, indem man auf preisgünstige Angebote von Qualitätsprodukten achtet. Die Preisspannen im Handel seien so groß, dass 30 bis 40 Prozent Ersparnis möglich sind. Wer sich frühzeitig um Winterreifen kümmert, hat die maximale Produktauswahl, den besten Preis und ein sicheres Gefühl, empfiehlt die vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) getragene Initiative PRO Winterreifen. Die bewährte Faustregel laute: Winterreifen von O wie Oktober bis O wie Ostern.
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