Mittwoch, 07. Dezember 2016


Verkehrssicherheit: Frankreich setzt auf Vorbeugung und harte Strafen

(lifePR) (Bad Windsheim, ) 14 weit reichende Maßnahmen sollen laut Premierminister François Fillon dazu beitragen, binnen nur zwei Jahren die Marke von 3000 Verkehrstoten (- 30 Prozent) auf Frankreichs Straßen zu unterschreiten. "In erster Linie wollen wir unseren Einsatz im Kampf gegen Alkohol und Drogen am Steuer verstärken", erklärte Fillon bei der Präsentation des Aktionsplans. 5000 neue elektronische Alkohol-Testgeräte sollen noch dieses Jahr in Betrieb genommen werden, um die Kontrolldichte und -zuverlässigkeit zu erhöhen.

Überdies sind Wirte und Gaststättenbesitzer fortan verpflichtet, ihren Gästen geprüfte Alkohol- Testgeräte zur Verfügung zu stellen. Ab 2011 sind die Straßenaufsichtsorgane zudem angehalten, jährlich rund 100 000 Speicheltests (+ 60 Prozent) im Rahmen der Drogen-Prävention durchzuführen. Weitere Schwerpunkte werden bei Geschwindigkeitskontrollen sowie bei der Einhaltung der Straßenverkehrsordnung durch Motorrad- und Mopedfahrer gesetzt. In Zukunft müssen auch Mopedbesitzer ihr Fahrzeug alle zwei Jahre einer TÜV-Kontrolle unterziehen.

Frankreichs Behörden hoffen, damit das weit verbreitete illegale "Auffrisieren" der Motoren zur Erhöhung der Fahrleistung in den Griff zu bekommen. Wer mit einem getunten Moped erwischt wird, muss 135 Euro Strafe zahlen. Um die Gruppe zweirädriger Verkehrsteilnehmer aber auch besser zu schützen, sollen Leitplanken, Verkehrsschilder oder Absperrungen fortan aus Materialien gefertigt werden, die sich leichter verformen oder Sollbruchstellen aufweisen, um die Wucht eines Aufpralls zu mindern. Besondere Aufmerksamkeit widmet die französische Regierung der Vorbeugung. Verkehrserziehung soll ins Pflichtprogramm der Oberschulklassen aufgenommen werden und Betriebe mit über 500 Mitarbeitern sind angehalten, Verkehrssicherheitspläne zu erstellen. Wer sich angesichts der neuen Strenge auf Frankreichs Straßen seiner Verantwortung zu entziehen sucht, wird hart bestraft: Auf Fahrerflucht stehen fortan bis zu drei Jahre Haftstrafe und bis zu 75 000 Euro Bußgeld.
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