Sonntag, 04. Dezember 2016


Pkw-Neuzulassungen in Europa sind im Jahresschnitt 2008 um 4,4 % zurückgegangen

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Nach Jahren stagnierender Verkaufszahlen in Europa zeichnet sich für 2008 erstmals ein signifikanter Rückgang der Neuzulassungen von rund 4 bis 5 % ab. Im September lagen die Pkw-Neuzulassungen in Europa (EU und EFTA) um 8,2 % unter dem Niveau des Vergleichsmonats im Vorjahr. Der August-Trend (- 15,7 %) hat sich trotz weltweiter Finanzkrise nicht ungebremst fortgesetzt. Einige Autohersteller kündigen dennoch weiter Maßnahmen zur Produktionsdrosselung an. Sie beklagen zunehmende Erschwernisse bei der Vergabe von Krediten für die Anschaffung von Neufahrzeugen. Die Verbände der europäischen bzw. deutschen Automobilhersteller ACEA und VDA wiesen in Presseaussendungen darauf hin, dass es bei anhaltendem Rückgang der Verkaufszahlen auch schwerer werde, Umweltschutzziele zu erreichen. Einerseits erneuere sich die europäische Flotte langsamer, andererseits fehlten den Herstellern damit Mittel, um die notwendigen Investitionen in Forschung und Umwelttechnologien vorzunehmen. Negativer Spitzenreiter sind auch im September Spanien (- 32, 3 %) und Großbritannien (- 21,2 %), während Frankreich (+ 8,4 %)und Deutschland (- 1,5 %) nach Einbrüchen im August wieder eine Marktstabilisierung verzeichnen.Ein Steuer-Bonus treibt vor allem in Frankreich die gewünschte Erneuerung des Fuhrparks voran. Mit über 93 000 Neufahrzeugen (von insgesamt 1,3 Mio. in EU und EFTA)wurden im Osten Europas im September um 7,8 % mehr Pkw zugelassen als noch im September 2007. Vor allem Autokäufer in Tschechien (+ 32, 2 %) und Rumänien (+ 17,4 %)zeigen sich von der Finanzkrise unbeeindruckt. Entsprechend konnten auch Skoda (+ 5,2 %) und Dacia (+ 65, 6 %) zulegen.
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