Dienstag, 06. Dezember 2016


Österreich: Zeckenalarm jetzt auch bei Bergwanderungen

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Die Saison für Höhenwanderungen in den Alpen beginnt eigentlich erst jetzt. Im Frühherbst herrschen angenehme Temperaturen, und die Fernsicht ist an guten Tagen viel besser als im Sommer. Doch besonders in den österreichischen Alpen droht Zeckengefahr. "Bisher galten Gebiete in über 1.350 m Höhe als zeckenfrei", erläutert Dr.Thomas Jelinek vom CRM Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf. Doch jetzt seien in Vorarlberg vier Menschen an Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) erkrankt, nachdem sie Rohmilchkäse verzehrt hatten, warnt der Reisemediziner. Die Brotzeitbeilage stammte von zeckeninfizierten Ziegen, die oberhalb von 1.500 Metern gehalten wurden. In Österreich ist das FSME-Virus seit vielen Jahren weit verbreitet; die Gefahr, dort durch einen Zeckenbiss infiziert zu werden, ist groß. In diesem Jahr erkrankten bereits 32 Menschen, die meisten davon in der Steiermark, in Kärnten, Tirol und Oberösterreich. Bei dieser durch Zecken übertragenen Virusinfektion kann es ein bis zwei Wochen nach dem Stich zu einem grippeähnlichen Krankheitsbild kommen. In einem Teil der Fälle folgen nach einem kurzen, beschwerdefreien Intervall Komplikationen am Gehirn (Enzephalitis, Meningitis), die sich in starken Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Verwirrtheit oder Bewusstseinsverlust äußern und mit Fieber einhergehen. Laut Jelinek haben sich inzwischen über 80 Prozent der Österreicher vorsorglich gegen den FSME-Virus impfen lassen. Gefahr droht im In- und Ausland in allen ausgewiesenen Zeckengebieten auch von der bakteriellen Lyme-Borreliose-Krankheit. Bohrt sich eine infektiöse Zecke in die Haut, können nach einer bis sechs, manchmal auch bis zu zwölf Wochen Inkubationszeit grippale Symptome und eine blaurote, sich z.T. in girlandenförmigen Ringfiguren ausbreitende Hauterscheinung ("Erythema migrans") auftreten. Teilweise kommt es anschließend zu einer Hirn- oder Hirnhautentzündung, einer Herzentzündung oder entzündliche Gelenkveränderungen. Einen Impfschutz gegen die Borreliose gibt es in Europa bisher nicht. Mehr Informationen über die von Zecken übertragenen Krankheiten und wie man sich schützen kann, finden sich auf den Internetseiten www.travelmed.de/zeckenalarm und www.crm.de/zecken.
Diese Pressemitteilung posten:

ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.

Der ARCD ist ein Auto- und Reiseclub für die mobile Generation. Seit jeher Spezialist für den Öffentlichen Dienst, aber auch offen für andere Berufsgruppen, die von seiner Erfahrung und seinem Können profitieren wollen. Gegründet 1928, also ein Club mit Tradition; und dennoch mit seinen verkehrspolitischen Ansichten auf der Höhe der Zeit: nicht starr fixiert auf das Auto als Transportmittel, sondern für ein vernünftiges Miteinander der verschiedenen Verkehrsträger. Mit einem Service in Sachen Reise und Urlaub, der seinesgleichen sucht. Und einer Rundumabsicherung für alle denkbaren Störfälle – einschließlich Super-Schutzbrief! Ein Club, der dabei den Umwelt- und Naturschutz ernst nimmt. Und der Verkehrssicherheit einen hohen Stellenwert einräumt. Schließlich ist er Gründungsmitglied des Deutschen und des Europäischen Verkehrssicherheitsrates. Und aktiver Umsetzer vielfältiger Programme, die alle das Ziel haben, unsere Straßen sicherer zu machen. Ja, und ein Club, der für seine Mitglieder da ist – und nicht umgekehrt! Für mehr Infos: www.arcd.de

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer