Donnerstag, 24. Juli 2014


Neuwagen: Mehr Zulassungen im Oktober und schrumpfende Auftragsbestände

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Auch zwei Monate nach ihrem Auslaufen sorgt die Abwrackprämie für hohe Zulassungszahlen. Mit 321.120 Neuwagen und einem Plus von 24,1 % und wurde der Vorjahreswert im Oktober um rund ein Viertel übertroffen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in diesen Tagen mitteilte. Zwei Monate vor Jahresende steht die Zulassungsquote damit bereits bei 3,31 Millionen Neufahrzeugen (+ 25,9 %). Dabei bestätigte sich erneut der Trend zu kleineren Fahrzeugen: Von den Neuwagen zählen 62 % zu den Segmenten Minis, Klein- oder Kompaktwagen. Insgesamt konnten die deutschen Hersteller Opel (+ 57,6 %), Ford (+ 33,2 %) und VW (+ 30,4 %) wieder kräftig zulegen. Bei den ausländischen Marken gab es bei Nissan (+ 179,6 %), Skoda (+ 141,5 %) und Suzuki (+ 91,2 %) die größten Zugewinne. Die größten Verlierer bei den deutschen Marken im Vergleich zum Vorjahresmonat waren Audi (- 15,5 %), BMW/Mini (- 14 %) und Mercedes (- 12,7 %). Durch die Zunahme von kleineren Fahrzeugen sank auch die CO2-Emissionsquote bei den Neuzulassungen deutlich. Schon 13,3 % bleiben unter der von der EU angepeilten 120g/km-Grenze. Nur noch 31,7 % der Neuzulassungen sind Dieselfahrzeuge, vor drei Jahren lag ihr Anteil noch bei 43,3 %. Nach Angaben des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) konnten die deutschen Hersteller ihren Marktanteil in den letzten drei Monaten um vier Prozentpunkte auf 69 % ausbauen. Doch ein Ende des Abwrackbooms auf dem deutschen Automarkt kündigt sich an. Laut VDA gaben die Auftragseingänge aus dem Inland im Oktober bereits um 20 % nach. Hoffnung bereiten die Bestellungen aus dem Ausland mit einem Oktoberplus von 18 %. Die Exporte deutscher Hersteller liegen somit bereits 8 % über dem Vorjahresmonat.
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