Samstag, 03. Dezember 2016


Motorradverband fordert Änderungen beim Führerschein

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Wer seinen Pkw-Führerschein vor dem 1. April 1980 erworben hat, darf damit auch Motorräder und Roller bis 125 Kubikzentimeter Hubraum fahren. Dieser Stichtag liegt nunmehr schon 30 Jahre zurück. Jetzt fordert der Industrieverband Motorrad (IVM) von der Politik, diese Möglichkeit auch Pkw-Führerscheinbesitzern zu eröffnen, die ihre Fahrerlaubnis nach diesem Datum erworben haben. Als Voraussetzungen nennt der IVM, dass der Führerschein mindestens fünf Jahre alt ist und sein Besitzer eine besondere Motorradschulung absolviert hat. Außerdem wünscht sich der Verband, dass das Einstiegsalter der 50-Kubik-Klasse (max. 45 km/h) von 16 auf 15 Jahre gesenkt wird. Damit sollen bürokratische Hürden für preiswerte und ressourcenschonende Mobilität gesenkt werden, begründet der IVM sein Ersuchen.

Schließlich gehöre individuelle Mobilität zu den zentralen Ansprüchen der Gesellschaft. Ohne sie seien Arbeits- und Bildungsplätze oft nur schwer oder gar nicht zu erreichen. Mit seinen Vorschlägen will der Motorradverband auch den Absatz von kleinen Motorrädern, der wegen der Abwrackprämie eingebrochen ist, neu ankurbeln. Der IVM fordert von der deutschen Politik, dass sie sich auf europäischer Ebene für eine entsprechende Änderung der Führerscheinrichtlinie einsetzt.

Der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) hält die Vorschläge für überlegenswert. Wer zuverlässig seit Jahren ein Auto im Verkehr steuern kann, sollte nach entsprechender Einweisung auch in der Lage sein, ein Leichtmotorrad zu fahren. Vor der Herabsetzung des Einstiegsalters auf 15 Jahre für die 50-Kubik-Klasse sollten allerdings entsprechende Studien und Modellversuche unternommen werden. ARCD
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ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.

Der Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. mit Sitz im fränkischen Bad Windsheim ist Deutschlands einziger Autound Reiseclub. Von hier aus betreut der ARCD seine rund 100.000 Mitglieder individuell und rund um die Uhr - mit eigener, permanent besetzter Notrufzentrale und 1.400 Pannenhelfern allein in Deutschland. Im europäischen Ausland arbeitet der ARCD mit den dort etablierten Assisteuren und Versicherern zusammen. Neben umfassenden Schutzbriefleistungen und der Unterstützung durch einen speziellen Clubhilfe-Fonds bietet der ARCD seinen Mitgliedern vielfältige und exklusive touristische Leistungen. Als Gründungsmitglied des 2007 aus der Taufe gehobenen Verbundes Europäischer Automobilclubs EAC engagiert sich der ARCD zudem aktiv in allen Fragen der Verkehrspolitik und Verkehrssicherheit im Sinne seiner Mitglieder. Diese informiert der Club mit der Zeitschrift "Auto&Reise" unterhaltsam und kompetent über alles Wissenswerte rund um die Titelthemen des Magazins.

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