Samstag, 10. Dezember 2016


EAC-Protest gegen Slowenien-Maut zeigt Wirkung

Einführung von Kurzzeit-Mautvignetten laut Regierungschef Janez Jansa so gut wie sicher

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Das Mahnschreiben der EU an Slowenien bezüglich der Mautvignette hat offensichtlich Wirkung gezeigt: Slowenien plant ab kommendem Jahr die Einführung von Kurzzeit-Vignetten. Die anlässlich ihrer Herbsttagung in Berlin versammelten EAC-Mitglieder - darunter der ARCD - begrüßen, dass Slowenien auf die berechtigten Einwände gegen die derzeitige Mautregelung reagiert hat. Die 35 Euro teure Autobahnvignette durch Slowenien war untragbar, so der ARCD. Schon Ende Mai hat der Verbund Europäischer Automobilclubs (EAC) massiv gegen die umstrittene Slowenien-Maut in Brüssel protestiert.Hauptargument dabei: Diese Vignette verstößt gegen das Europäische Diskriminierungsverbot.So wie seinerzeit Österreich sollte auch Slowenien dazu gezwungen werden, gelegentlichen Nutzern der Autobahn ein günstigeres Angebot zu machen, als lediglich eine Halbjahresvignette anzubieten. Kroatien ist eine der beliebtesten Ferienregionen. Daher waren auch viele Urlaubsreisende über die neue Maut in Slowenien negativ überrascht. Besonders verteuert wurde die Urlaubsfahrt für alle, die über die Steiermark und Slowenien nach Kroatien gefahren sind. Statt bisher 1,20 Euro mussten sie gleich 35 Euro zahlen. Daher sind auch viele Urlauber auf Alternativrouten - etwa über Ungarn - ausgewichen, um sich die Mautverteuerung zu ersparen. Mit einer flexibleren Mautlösung handelt Slowenien somit in jedem Fall im Sinne der Umwelt und Verkehrssicherheit, meint der ARCD.
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