Samstag, 10. Dezember 2016


Autokäufe in Südeuropa gleichen Geschäftsrückgang in Deutschland aus

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Knapp eine Million Neufahrzeuge wurden im Februar in der EU neu angemeldet, meldet der europäische Automobilherstellerverband ACEA. Das sind 3 Prozent mehr als im Februar des Vorjahres, aber immer noch 16 Prozent weniger als vor der Wirtschaftskrise. Spitzenreiter war diesmal Italien mit 407 580 Fahrzeugen. In Deutschland schlägt sich der Boom des Vorjahres, wie auch vom ARCD erwartet, in einem Rückgang nach Auslaufen der Abwrackprämie nieder: Im Februar 2010 wurden 29,8 Prozent weniger Pkw neuzugelassen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Nachlassen der deutschen Nachfrage wurde jedoch von anderen großen Märkten ausgeglichen, auf denen Autokäufer nach wie vor von staatlichen Zuschüssen profitieren. So verzeichnete Spanien einen sprunghaften Anstieg von 47 Prozent gegenüber Februar 2009, gefolgt von Großbritannien (+ 26,4 Prozent), Italien (+ 20,6 Prozent) und Frankreich (+ 18,2 Prozent). Auch in Portugal (+ 54 Prozent) und Irland (+ 38,5 Prozent) durften die Händler nach der spektakulären Talfahrt des Vorjahres aufatmen. Nur im Osten Europas und in Griechenland (- 12 Prozent) blieben die Käufer weiterhin aus - mit Ausnahme der Slowakei (+ 5,3 Prozent) und Tschechiens (+ 12,8 Prozent). Nutznießer der Marktbelebung im Südwesten Europas waren in erster Linie Hersteller von kleineren Fahrzeugen wie Renault und Dacia (+ 29,9 Prozent), Peugeot und Citroen (+ 18 Prozent) sowie die Fiat-Gruppe (+ 4,9 Prozent) und Ford (+ 4,4 Prozent). Trotz höherer Absätze von Seat-Modellen (+ 9,2 Prozent) musste die Volkswagengruppe erstmals einen leichten Rückgang ihrer Marktanteile von 21,7 Prozent im Februar 2009 auf 20,6 Prozent im Februar 2010 hinnehmen. VW bleibt dennoch EU-Champion vor PSA mit 15 Prozent Marktanteil. ARCD
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ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.

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