Montag, 05. Dezember 2016


Agrotreibstoffe: EU-Parlamentarier fordern strengere Auflagen

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Das von der europäischen Kommission vertretene EU-Ziel von 10 % Kfz-Treibstoff aus erneuerbaren Energien ab 2020 wurde vom Industrieausschuss des EUParlaments mit klarer Mehrheit gut geheißen. Allerdings fordern die Parlamentarier, dass mindestens 4 % davon durch den Einsatz neuer Biotreibstoffe der zweiten Generation (Holzabfälle, Algen etc.) und durch Elektro- und Hybridantriebe erreicht werden. Nur solche Agrartreibstoffe sollen zugelassen werden, die Nachhaltigkeitskriterien einhalten und mindestens eine Einsparung von 45 % an CO2 gegenüber herkömmlichem Sprit bedeuten. 2015 soll dieser Wert auf 60 % korrigiert werden. Überdies sollen 40 % der Agrotreibstoffe aus Quellen stammen, die nicht in Konkurrenz zur Nahrungs- und Futtermittelerzeugung stehen. "Das schafft Vergleichbarkeit bei der Produktion und sichert modernste Herstellungsverfahren", meinte der Europaabgeordnete Werner Langen (CDU). Die Abstimmung im Industrieausschuss habe zu einem durchaus realistischen und nachhaltigen Konzept für den Ausbau von Biotreibstoffen geführt, pflichtete Fraktionskollege Paul Rübig aus Österreich bei. "Ein gänzlicher Schwenk von der anfänglichen Euphorie zu totaler Ablehnung wäre fatal", so Rübig.
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