Mittwoch, 07. Dezember 2016


ARCD warnt vor defekten Stoßdämpfern

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Viele Autofahrer unterschätzen die Bedeutung der Stoßdämpfer für die Verkehrssicherheit. Lässt ihre Wirkung nach, werden sie zur schleichenden Gefahr. Sie sollten deshalb regelmäßig überprüft werden, empfiehlt der ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland. Nach Untersuchungen des Stoßdämpferherstellers KYB und des Autoteile- Händlers Matthies an 3056 Pkw in Kraftfahrzeugwerkstätten fahren 22 Prozent aller Autos mit defekten Dämpfern. Fast 60 Prozent der Mängel betreffen Fahrzeuge mit 75 000 bis 175 000 Kilometern Laufleistung. Laut TÜV NORD Mobilität gilt als erster Hinweis auf schlechte Dämpfer: Das Fahrgefühl ist weicher und schwammiger als gewohnt. Typisch ist beim Bremsen auch das Nicken oder Abtauchen des Fahrzeugs nach vorn. Verschlissene Stoßdämpfer führen zu gefährlichem Schlingern beim Spurwechsel und in Kurven. Zudem reagiert das Fahrzeug empfindlicher auf Seitenwind. Auch die Funktionstüchtigkeit elektronischer Fahrwerkskomponenten wie ABS und ESP kann leiden, wenn die Stoßdämpfer schwächeln.

Das Reifenprofil wird stärker und ungleichmäßiger abgenutzt, was wiederum beim Bremsen zur Gefahr wird. Der Dämpferverschleiß wird durch eine grobe Fahrweise, hohe Beladung und schlechte Straßen beschleunigt. Fachleute gehen davon aus, dass über 50 Prozent der Unfälle von Fahrzeugen verursacht werden, die mehr als zehn Jahre oder mindestens 150 000 Kilometer auf dem Buckel haben. Durch die Schlaglochmisere auf Deutschlands Straßen wächst außerdem die Gefahr durch defekte Stoßdämpfer. Wie der ARCD rät auch der TÜV den Autobesitzern nach 60 000 bis 80 000 Kilometern und bei Fahrauffälligkeiten zu einem Besuch in einer Fachwerkstatt. ARCD
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ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.

Der Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. mit Sitz im fränkischen Bad Windsheim ist Deutschlands einziger Autound Reiseclub. Von hier aus betreut der ARCD seine rund 100.000 Mitglieder individuell und rund um die Uhr - mit eigener, permanent besetzter Notrufzentrale und 1.400 Pannenhelfern allein in Deutschland. Im europäischen Ausland arbeitet der ARCD mit den dort etablierten Assisteuren und Versicherern zusammen. Neben umfassenden Schutzbriefleistungen und der Unterstützung durch einen speziellen Clubhilfe-Fonds bietet der ARCD seinen Mitgliedern vielfältige und exklusive touristische Leistungen. Als Gründungsmitglied des 2007 aus der Taufe gehobenen Verbundes Europäischer Automobilclubs EAC engagiert sich der ARCD zudem aktiv in allen Fragen der Verkehrspolitik und Verkehrssicherheit im Sinne seiner Mitglieder. Diese informiert der Club mit der Zeitschrift "Auto&Reise" unterhaltsam und kompetent über alles Wissenswerte rund um die Titelthemen des Magazins.

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