Montag, 05. Dezember 2016


ARCD unterstützt Forderungen für eine bessere Mobilität von Familien

(lifePR) (Bad Windsheim, ) Der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) unterstützt den Fünf- Punkte-Plan zur Sicherung der Mobilität von Familien, den der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Deutsche Familienverband (DFV) jetzt gemeinsam in Berlin vorstellten. Es geht dabei darum, die familienpolitische Bedeutung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) stärker anzuerkennen und entsprechende Angebote für Familien außerhalb von Großstädten und Ballungsgebieten zu erhalten. Bisher wird die Familienfreundlichkeit in einer Region im Familienatlas der Bundesregierung von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Wohnen, Bildung, Ausbildung sowie Freizeitgestaltung bestimmt. Die verschiedenen Bereiche sollen auch ohne Auto erreichbar sein und die Angebote von Bussen und Bahnen weitere Kriterien im Familienatlas werden. Damit der ÖPNV auch weiterhin bezahlbar bleibt, müssen die Regionalisierungsmittel des Bundes über das Jahr 2014 mit einer jährlichen Dynamisierung von 1,5 Prozent erhalten bleiben. Von den Familien wird, so die beiden Verbände, eine immer größere Mobilität durch Schulzusammenlegungen, entfernte Arbeitsstätten und zentrale Freizeitangebote gefordert. Deshalb müssten wenigstens die beruflichen Wege steuerlich voll absetzbar sein. Da Autofahren immer teurer wird, fordern die Verbände, dass die Energiesteuern für Bahnen und Busse auf die Mindeststeuersätze gesenkt werden. Für Familien sei es immer schwieriger, sich die Mobilität mit dem eigenen Pkw zu leisten.Eine weitere Forderung ist die Staffelung von Schulzeiten, damit während der morgendlichen Verkehrsspitzenzeiten nicht alle Schüler gleichzeitig zur Schule fahren müssen. Dies käme im ÖPNV allen Fahrgästen zugute und die Verkehrsunternehmen könnten günstigere Leistungen bieten, weil sie weniger Fahrzeuge vorhalten müssten. Der ARCD fordert zusätzlich, die Straßeninfrastruktur nicht zu vernachlässigen und den Individualverkehr durch hohe Belastungen finanziell nicht zu überfordern. Besonders für Einkaufsfahrten zu auseinander liegenden Geschäften und für Touren zu mehreren Zielen ist das Auto oft unverzichtbar. Erst eine ausgewogene Mischung von öffentlichen und privaten Fahrmöglichkeiten und ein gut strukturiertes Straßen- und Wegenetz sorgen für eine sichere und vielseitige Mobilität von Familien.
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