Freitag, 31. Oktober 2014


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Ursachen von Darmbeschwerden - Die Laktoseintoleranz

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(lifePR) (Garching, ) Bei vielen Menschen treten mehr oder weniger häufig Magen-Darmbeschwerden, wie Durchfall, Blähungen, Magenkrämpfe oder Völlegefühl auf, vermeintlich ohne vorliegende Ursache. Oftmals verbirgt sich jedoch hinter solchen Beschwerden eine Unverträglichkeit bestimmter Stoffe, wie bei der Laktoseintoleranz.

Was bedeutet Laktoseintoleranz

Bei der Laktoseintoleranz handelt es sich um eine Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker, der sogenannten Laktose. Bei der Verdauung wird der Milchzucker im Darm in seine Bestandteile Galaktose und Glukose aufgespalten, um die Darmzotten passieren und ins Blut gelangen zu können. Verantwortlich für diese Spaltung ist das Enzym Laktase. Liegt im Darm ein Mangel an diesem Enzym vor, spricht man von der Laktoseintoleranz. Kann die Aufspaltung des Milchzuckers im Darm nicht erfolgen, gelangt die Laktose nicht ins Blut, sondern erreicht unverdaut den Dickdarm. Durch unterschiedliche Darmbakterien wird der Milchzucker dann zu Milchsäure und Gasen vergoren und es kommt nach dem Verzehr von Milchprodukten zu den typischen Beschwerden wie Durchfall, Blähungen oder Bauchschmerzen.

Häufige Ursachen

An einer Laktoseintoleranz ist der Mangel an dem Enzym Laktase schuld. Die häufigste Ursache der Milchzuckerunverträglichkeit ist ein angeborener Laktasemangel. Im Baby- und Kleinkindalter wird Laktase meist noch ausreichend produziert, um mit der Muttermilch lebensnotwendige Nährstoffe aufnehmen zu können. Mit fortschreitendem Alter werden jedoch immer weniger der Enzyme produziert, wodurch es dann letztlich zur Laktoseintolernz kommt. Diese Nahrungsmittelunverträglichkeit kann allerdings auch im Laufe des Lebens erworben werden. Dies geschieht meist in Folge einer Erkrankung des Dünndarms, Magen-Darm-Infekten, Pilzinfektionen oder nach der Einnahme von bestimmten Medikamenten wie Antibiotika. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, dass sich der entstandene Laktasemangel nach Behandlung der Grunderkrankung wieder zurückbildet.

Therapiemöglichkeiten

Liegt einer einer Laktoseintoleranz keine Darmerkrankung zugrunde, sollten Betroffene am besten auf Milch und Milchprodukte verzichten, beziehungsweise den Verzehr weitestgehend einschränken. Da die Unverträglichkeit bei jedem sehr unterschiedlich stark ausgeprägt ist, kann es bei einigen Menschen schon zu einer Besserung der Symptome beitragen, wenn sie nur auf bestimmte Lebensmittel verzichten, während andere wirklich komplett den Verzehr von Milchzucker einstellen müssen. Im Handel gibt es mittlerweile jedoch viele laktosefreie Alternativen. Auch eine Möglichkeit, Darmbeschwerden nach dem Verzehr von milchzuckerhaltigen Lebensmittel vorzubeugen, oder zumindest abzuschwächen, ist die Einnahme, kurz vor dem Verzehr der Speisen, eines Laktasepräparats. Die Dosis kann variieren, je nach Ausprägung der Unverträglichkeit.

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