Montag, 05. Dezember 2016


Standesamt lohnt sich

(lifePR) (Düsseldorf, ) Die zivilrechtlich bekundete Ehe hat aber nicht nur im Falle eines Scheiterns Vorteile. Auch während der Ehe genießen beide Partner verschiedene Privilegien. Dazu gehört neben dem Steuerfreibetrag auch das Ehegattensplitting. Besuchsrechte im Krankenhaus können dem Ehepartner genauso wenig verwehrt werden wie die Entscheidungsgewalt bei einer anstehenden Organspende oder der Totensorge. Nach Auskunft der ARAG Experten bleibt Paaren, die auf den Gang zum Standesamt verzichtet haben, all dies verwehrt. Mehr noch: Im Todesfall wird ein lediglich kirchlich angetrauter Ehegatte erbrechtlich behandelt wie ein Fremder. Wird der hinterbliebene Partner testamentarisch bedacht, zahlt er oder sie hohe Erbschaftssteuersätze; gibt es kein Testament, geht der trauernde Partner unter Umständen ganz und gar leer aus. Auch hinsichtlich einer Witwenrente wird die oder der lediglich kirchlich Angetraute vermutlich leer ausgehen. Ebenso können die Kinder betroffen sein. Während ein zum Zeitpunkt der Geburt standesamtlich mit der Mutter verheirateter Mann gesetzlich als Vater gilt, muss der lediglich kirchlich Verheiratete die Vaterschaft ausdrücklich anerkennen.

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