Dienstag, 06. Dezember 2016


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"Wir begrüßen das klare Nein zur Vignette"

UBA-Studie zur Pkw-Maut

(lifePR) (Berlin, ) Die Allianz pro Schiene begrüßt das klare Votum des Umweltbundesamtes (UBA) gegen eine Pkw-Vignette. In einer bislang unveröffentlichten Studie ist die Dessauer Behörde zu dem Ergebnis gekommen, dass unter den verschiedenen Maut-Modellen, Autofahrer für die Straßennutzung zur Kasse zu bitten, allein eine streckenbezogene Gebühr nach der Fahrleistung unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten in Frage kommt. Ein "Pickerl", das Vielfahrer und Gelegenheitsfahrer gleichmäßig abkassiert, lehnte das UBA ab. "Damit hat die oberste deutsche Umweltbehörde der Regierung Schranken aufgezeigt", sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege. "Schwarz-Gelb liebäugelt mit der Vignette. Jetzt hat das UBA die Schwächen dieses Ansatzes schonungslos bloßgelegt: Es ist eine Flatrate für Vielfahrer." Flege verwies auf eine Resolution gegen die Pkw-Vignette, die sämtliche Mitgliedsverbände der Allianz pro Schiene kürzlich unterzeichnet hätten. "Die Vignette ist ein Instrument mit einer negativen Lenkungswirkung. Wer viel fährt, zahlt wenig. Das überzeugt weder die Umweltverbände noch die Autoclubs in unserem Bündnis."

Weitere Informationen:

Die zweiseitige Resolution "Nein zur Autobahn-Vignette für Pkw - Lkw-Maut weiterentwickeln" wurde von allen 17 Mitgliedsverbänden der Allianz pro Schiene unterzeichnet. Dem Bündnis gehören Umweltverbände, Gewerkschaften und Autoclubs an. Die Resolution finden Sie auf www.allianz-pro-schiene.de
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Allianz pro Schiene e.V.

Die Allianz pro Schiene ist das Bündnis in Deutschland zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs. In dem Bündnis haben sich 17 Non-Profit- Verbände zusammengeschlossen: die Umweltverbände BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe und NaturFreunde Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die Automobilclubs ACE und ACV, die drei Bahngewerkschaften TRANSNET, GDBA und GDL sowie die Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, VBB und VDEI. Die Mitgliedsverbände vertreten mehr als 2 Millionen Einzelmitglieder. Unterstützt wird das Schienenbündnis von 92 Unternehmen der Bahnbranche.

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