Samstag, 20. Dezember 2014


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AL-KO Kunststofftechnik auf Expansionskurs

Spezialist für funktionale, designorientierte Komponenten und prozessoptimierende Werkstückträger

(lifePR) (Kötz, ) Die AL-KO Kunststofftechnik, eines der größten Tiefziehunternehmen Süddeutschlands, ist weiter auf Expansionskurs. Insgesamt 1,5 Millionen Euro hat das schwäbische Unternehmen jüngst in den Standort Ichenhausen (Landkreis Günzburg) investiert, um eine weitere Fertigungslinie zu schaffen. In der neuen Produktionshalle finden eine große Tiefziehmaschine mit einer Formfläche von 3.000 auf 1.500 Millimeter Platz sowie auch ein hochmodernes Roboterfräszentrum, wie es nur wenige in der Bundesrepublik gibt. Vor allem großflächige, dünnwandige Teile für die Caravanindustrie, für Nutzfahrzeuge und den Bereich Fahrzeugtechnik sowie spezielle Transportpaletten können mit den neuen, hochmodernen Anlagen produziert werden. Parallel und flankierend zu diesen Investitionen wurde eine Strategie erarbeitet, die sich noch enger an den Bedürfnissen der Kunden orientiert. Damit positioniert sich das Unternehmen klar als Spezialist für funktionale, designorientierte Komponenten und prozessoptimierende Werkstückträger in Kunststoff. Ziel der Neuausrichtung ist es, die Marktstellung der Kunden - viele von ihnen Marktführer - durch innovative Lösungen und hochwertige Produkte weiter zu stärken. Gleichzeitig wird damit die führende Marktposition, die sich die AL-KO Kunststofftechnik mit zahlreichen richtungweisenden Entwicklungen und Konzepten bei der Vakuumverformung von thermoplastischen Kunststoffen erobert hat, gesichert und weiter ausgebaut.

Die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte des Unternehmens reicht inzwischen Jahrzehnte zurück. 1959 von Herbert Enzler sen. gegründet, beteiligte sich 1984 die Alois Kober KG an dem Kunststoff-Unternehmen. Drei Jahre später übernahm AL-KO die Firma komplett, 1995 verschmolz das Unternehmen mit der Alois Kober GmbH, Unternehmensbereich Fahrzeugtechnik mit Sitz in Kötz. Bereits zwei Jahre später erfolgte der Spatenstich zur Erweiterung und Modernisierung des Werkes, die 1999 abgeschlossen wurden.

Von Anfang an hat die AL-KO Kunststofftechnik auf dem Gebiet des Thermoformens von thermoplastischen Kunststoffen Pionierarbeit geleistet. Heute liegt der Schwerpunkt des ISO-zertifizierten Systemlieferanten auf der Produktion von prozessoptimierenden Werkstückträgern und technischen Komponenten. Jährlich werden annähernd 3000 Tonnen Kunststoff in der Materialstärke von 0,2 bis 14 Millimeter verarbeitet. Das Resultat: Maßgeschneiderte Produkte wie technische Verpackungen, zum Beispiel für Softgriffe an Getränkekisten, Duschbrausen, Kfz-Leuchten oder elektronische Bauteile in höchster Präzision. Für hochempfindliche Teile werden spezielle Werkstückträger und Transportsysteme gefertigt, die dann beispielsweise für Halogenleuchten als Lager- und Transportbehälter dienen. Selbst in der Medizintechnik, unter anderem als Gehäuse für Dialyse-Geräte, und auch in den Bereichen der Mess-, Fahrzeug-, Reinigungs-, Klima- und Umwelttechnik kommen Produkte aus dem Segment "Technische Komponenten" zum Einsatz.

Schon seit Jahren wissen nicht nur Kunden wie Bosch oder ZF die umfassende Beratungskompetenz, das technische Knowhow, die termingerechte Abwicklung sowie die sichere Qualität zu schätzen. Auch in der Fahrzeugtechnik-Branche zählen namhafte Firmen wie Hymer, Fendt oder Kögel zu den Kunden, der AL-KO Kunststofftechnik, die sowohl Mitglied ist im VDA-Arbeitskreis "Räderpalette", als auch eng kooperiert mit Instituten wie SKZ und VDZ.

"Der Markt für Kunststoffteile ist riesig", weiß Werkleiter Lothar Grimm. Wachstumsbereiche stellen vor allem die Segmente Werkstückträger und Technische Komponenten dar. Zusammen mit den Partnern, erarbeitet AL-KO zu 80 Prozent kundenspezifische Lösungen, was oft eine enge und langjährige Zusammenarbeit begründet.

Die jüngste Investition samt strategischer Ausrichtung "lässt wichtige Marktsegmente erschließen", betont Vorstandsmitglied Stefan Kober. Der Fokus liegt auf der Spezialisierung in den jeweiligen Produktsegmenten. "Ziel ist es, der Entwicklungspartner für unsere Kunden zu werden", sagt Lothar Grimm. Ein starkes Team arbeitet an der Umsetzung dieser Strategie und sichert somit die Zukunft der AL KO Kunststofftechnik langfristig ab.
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