Donnerstag, 08. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 41983

Deutsche Fotokunst auf den Spuren Hollywoods

(lifePR) (Jülich, ) Was passiert, wenn klassische Fotografie, 3D Art und Science Fiction aufeinander treffen?

Diese Frage stellte sich Sandro Wagner, Fotokünstler aus Aachen. Voller Enthusiasmus begab sich Wagner an die praktische Umsetzung. "Fernab von den traditionellen Methoden der Studio-Fotografie wollte ich mit unkonventionellen Methoden neue Effekte erzielen", so Wagner.

Das Ergebnis ist eine Fotoreihe namens TAKING EARTH, basierend auf H.G. Wells Science Fiction Roman "War of the Worlds", der von der drohende Zerstörung der Menschheit durch die Marsianer erzählt. "Das Thema Alien-Invasion hat über die Jahre nichts von seiner Faszination verloren und bleibt weiterhin spannend", erklärt Wagner. Um das Ganze so authentisch wie möglich rüberzubringen, wurden die Aufnahmen nicht wie vorerst geplant im Studio gemacht, sondern auf einem ehemaligen Luftwaffenstützpunkt der Royal Air Force bei Erkelenz. Drei Monate dauerte die Entstehungsphase von TAKING EARTH - allein zwei Drittel der Zeit wurde in die Nachbearbeitung der Bilder investiert. "Das Experimentieren mit neuen Ansätzen der 3D Art ist ein wichtiger Bestandteil des Projekts, da sich auf diese Weise Bilder von äußerst real anmutenden Robotern erstellen lassen."

Neben den visuellen Effekten sorgen neun Darsteller für die Vermittlung der passenden Endzeitstimmung. Inspiration holte sich Wagner von der Verfilmung des Klassikers aus dem Jahr 1953. Der modernere Spielberg-Film aus dem Jahre 2005 mit Tom Cruise in der Hauptrolle war für die Entstehung dieses Projekts nicht relevant. Wagner: "Neuere Verfilmungen sind viel zu stark von dem Blockbuster-Stil beeinflusst: viel Action und dafür wenig Gedanken bei der Konzeptentwicklung."

Die insgesamt 25 Bilder des Projekts sind im Internet unter www.takingearth.com zu sehen. Wer einen Blick hinter die Kulissen erhaschen möchte, findet dort zusätzliche Fotos vom Making of - und das ist nicht weniger spannend als das Projekt selbst!
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