Samstag, 10. Dezember 2016


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Telekom Austria Group: nächste Schritte der Integration Südosteuropas

Nemsic und Plassnik diskutierten in Brüssel vor 300 internationalen Gästen - Telekommunikation als Motor der Entwicklung - investitionsfreundlicher europäischer Rechtsrahmen gefragt

(lifePR) (Wien - Brüssel, ) Bei einer Veranstaltung der Telekom Austria Group unter dem Titel "Waltzing through Europe" trafen am Montag Abend die österreichische Außenministerin Ursula Plassnik und Boris Nemsic, CEO Telekom Austria Group, im Brüsseler Palais d'Egmont zusammen, um vor rund 300 internationalen Gästen über die nächsten Schritte der wirtschaftlichen und politischen Integration Zentral- und Südosteuropas zu diskutieren.

Unternehmen wie Telekom Austria Group und ihre Investitionsprojekte seien wichtige Impulsgeber für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Region und könnten einen wichtigen Beitrag zur Integration leisten, sagte die
Außenministerin bei ihrem Vortrag.

Anwesend waren neben Gästen aus Wirtschaft, Telekommunikation und Politik auch zahlreiche Botschafter, internationale Meinungsbildner und EU-Regulierungsexperten, sowie Repräsentanten von Deutsche Telekom, BT (British Telecom), Telefonica und anderen Mitbewerbern, die die Anliegen der Telekom Austria Group im Hinblick auf eine investitionsfreundliche Weiterentwicklung des europäischen Rechtsrahmens teilen.

Die Veranstaltung fällt in die heiße Phase der Beratungen über eine Neuordnung des EU-Rechtsrahmens für Telekommunikationsdienstleister. Auf dem Spiel steht die Zukunft ganzer Regionen, deren wirtschaftliche Entwicklung maßgeblich von jenen Investitionen abhängen, die Telekommunikationsbetreiber in neue Netze und Infrastruktur tätigen.

Nemsic bemühte sich mit diesem Brüssel-Aufenthalt erneut um einen europäischen Rechtsrahmen, der es den Betreibern ermöglicht, ihre Investitionen fortzusetzen, um den Kunden neue Services und Innovationen bieten zu können und vor allem den so notwendigen Ausbau der Netze voranzutreiben.

Bei einer Pressekonferenz, die der Veranstaltung voraus ging, präzisierte Nemsic seine Haltung gegenüber den neuesten politischen EU-Vorschlägen zur Regulierung im Bereich Telekommunikation. Vor allem die Pläne der Kommission zu Datenroaming, Terminierungsentgelten und Veränderungen im Regulierungsrahmen seien zu hinterfragen. "Wenn die Europäische Kommission jetzt einen falschen Regulierungsansatz wählt, dann könnte das fatale wirtschaftliche Folgen für Betreiber und Regionen haben," sorgt sich Nemsic, der mit der Telekom Austria Group ein starker Player und führender Investor in Zentral- und Südosteuropa ist. Einer seiner Meinung nach zu rigiden und wenig investitionsfreundlichen Regulierung setzt Nemsic - gerade rechtzeitig vor dem Sommertourismus - eine Senkung der SMS-Roaming-Tarife entgegen. "Wir werden in Österreich freiwillig ab 15. Juni 2008 die SMS-Roaming-Tarife auf 20,8 Cent senken. Jede weitere Zwangsregulierung gefährdet das Investitionsklima."

Als Marktführer in Österreich und Bulgarien, zweitgrößter Anbieter in Kroatien, Weißrussland und Slowenien, und mit zwei Start-Up-Unternehmen in der Republik Serbien und in der Republik Mazedonien vertritt Nemsic die gemeinsame Sichtweise ganz unterschiedlicher Unternehmen. "Vom Standpunkt eines Marktführers, eines Mitbewerbers und eines Start-Up-Unternehmens ersuchen wir die Kommission, nicht von wichtigen Grundsätzen abzuweichen", so Nemsic, der auch Vorstand der weltweiten GSM Association (GSMA) ist. Die GSMA vertritt die Interessen von mehr als 750 Mobilfunkanbietern sowie Herstellern von Netzwerkinfrastruktur und Endgeräten weltweit. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Erarbeitung von netzwerkübergreifenden Standards.
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