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- Meldung 152843
Guido Westerwelle: 54 Prozent der Bundesbürger vermuten Amtsmissbrauch
(lifepr) Köln, 18.03.2010,
Außenminister Guido Westerwelle ist wegen der Besetzung der Wirtschaftsdelegation, die ihn kürzlich auf eine Südamerika-Reise begleitete, in die Kritik geraten. Die Opposition wirft ihm vor, er habe bei der Zusammensetzung der Wirtschaftsvertreter private Kontakte begünstigt. Die Mehrheit der wahlberechtigten Bundesbürger hält diesen Vorwurf für berechtigt.
Dies sind Ergebnisse der täglichen Befragung "YouGov 12nach12" des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov. Befragt wurden über 1000 wahlberechtigte Deutsche.
Aktuell hat mehr als jeder Zweite den Eindruck, "dass Guido Westerwelle sein Amt als Bundesaußenminister missbraucht und seiner Familie, Parteifreunden und Geschäftspartnern besondere Vorteile verschafft". Auch die Wähler der schwarz-gelben Regierungskoalition zeigen sich skeptisch: Unter den befragten Unionswählern vermuten aktuell 43 Prozent und unter den befragten FDP-Wählern 38 Prozent, dass Außenminister Westerwelle sein Amt missbrauche.
Den Vorwurf von Parteifreunden Westerwelles, er werde nur deshalb so lautstark kritisiert, weil er bekennend homosexuell sei, weist die Mehrheit der Bundesbürger zurück. Zwei Drittel aller Befragten hält diese Aussage für falsch. Einigkeit herrscht dabei auch unter den Wählern von Schwarz-Gelb: Knapp zwei Drittel aller befragten Unions- und mehr als die Hälfte der FDP-Wähler hält diesen Vorwurf für haltlos.
(Eine Grafik finden Sie unter www.12nach12.de)
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