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- Meldung 152517
Röslers Reformpläne: 47 Prozent fürchten um die Qualität der Medikamentenversorgung
(lifepr) Köln, 17.03.2010,
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) plant die Kosten im Gesundheitswesen unter anderem durch eine Reform der Preissetzungspolitik bei Medikamenten zu senken. Die Krankenkassen sollten beispielsweise die Preise für neue patentgeschützte Medikamente künftig frei aushandeln können.
Befürchtungen, Fortschritte in der Arzneimittelforschung könnten dadurch verlangsamt werden, teilt die Mehrheit der Bundesbürger nicht. Lediglich etwas weniger als jeder Dritte geht von derartigen Auswirkungen aus, 57 Prozent schließen diese aus. 47 Prozent der Befragten glauben allerdings, dass sich eine solche Maßnahme negativ auf die zukünftige Qualität der Medikamentenversorgung auswirken würde.
Dies sind Ergebnisse der täglichen Befragung "YouGov 12nach12" des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov. Insgesamt wurden über 1000 wahlberechtigte Deutsche im März 2010 repräsentativ befragt.
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