Mittwoch, 15. Februar 2012


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Japan auf Grund von Walfangaktivitäten vor dem Internationalen Gerichtshof - EU muss Stellung beziehen

(lifepr) München/Canberra, 28.05.2010, In einer offiziellen Pressemitteilung bestätigt die Australische Regierung heute, beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag rechtliche Schritte gegen Japan einzuleiten. Anlass sind die fortwährenden Walfangaktivitäten Japans im Walschutzgebiet in der Antarktis.

Die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS begrüßt Australiens Engagement für die Beendigung von Walfangaktivitäten und die führende Rolle, die es dabei einnimmt. Im Gegensatz dazu steht eine in Winterstarre verhaftete Europäische Union.

"Jetzt ist es an der Zeit, dass die Europäische Union Farbe bekennt und sich öffentlich hinter Australien stellt und aktive Außenpolitik betreibt, um Walfangaktivitäten zu beenden", sagt Nicolas Entrup, Geschäftsführer der WDCS in Deutschland.

Bis heute hat die Europäische Union keine offizielle Position gegenüber dem Verhandlungsvorschlag der Internationalen Walfangkommission (IWC), der eine Legitimation und Legalisierung des kommerziellen Walfangs vorsieht, eingenommen. Auch versäumte es die Europäische Union einheitlich, sich hinter Australiens Kritik gegenüber diesem Verhandlungsvorschlag zu stellen, während einzelne EU-Mitgliedsstaaten dies sehr wohl tun.

"Europa! Australien und die Wale warten!", sagt Entrup von der WDCS.

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