Montag, 28. Mai 2012


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"Gender Studies": Gemeinsames Studienangebot der Universitäten Oldenburg und Bremen

(lifePR) Oldenburg, , "Gender Studies" heißt ein neuer Bachelor-Studiengang, den ab dem Wintersemester 2007/08 die Universitäten Bremen und Oldenburg gemeinsam anbieten. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung eines wissenschaftsbasierten, kritisch reflektierten Verständnisses von Geschlechterverhältnissen und Geschlechterbildern in gesellschaftlichen, historischen, kulturellen und politischen Bezügen. Die Universitäten antworten mit diesem Angebot auf das Erfordernis, in vielen gesellschaftlichen Bereichen Entwicklungen in den Geschlechterverhältnissen analysieren und bei Problemlösungen berücksichtigen zu können. Der neue Studiengang eröffnet Zugangsmöglichkeiten zu vielfältigen Berufsfeldern und Tätigkeiten, beispielsweise in den Bereichen Diversity Mangement, Gleichstellungspolitik, Kultur und Medien, Wissenschaft, Produktentwicklung und Technikfolgenabschätzung, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing sowie Bildungs- und Beratungsarbeit. Bewerbungen sind noch bis zum 16. Juli 2007 möglich.

Das Studium findet zu etwa gleichen zeitlichen Anteilen an beiden Standorten statt. Es wird geprägt durch interdisziplinäres Lernen und internationale Wissenschaftsbezüge. In Bremen können "Gender Studies" als Nebenfach im Umfang von 45 Kreditpunkten studiert werden, in Oldenburg als eines von zwei Hauptfächern (60 Kreditpunkte) im Zwei-Fächer-Bachelor. Die Universität Oldenburg sei eine der wenigen deutschen Universitäten, an denen Gender Studies als Hauptfach im Bachelor studiert werden könne, betonte die Oldenburger Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Heike Fleßner. Eine Spezifik des Studienangebots, so die Bremer Militärsoziologin Prof. Dr. Christine Eifler, sei zudem die interdisziplinäre Positionierung von Geschlechterforschung im breiten Spektrum von Sozial- und Naturwissenschaften, an der Universität Bremen mit dem besonderen Akzent auf Technikwissenschaften.

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Mit ihrer Namensgebung nach Carl von Ossietzky hat die Oldenburger Universität unterstrichen, dass Wissenschaft gegenüber der Gesellschaft Verantwortung trägt und sich dem öffentlichen Diskurs stellen muss. Diesem Anspruch fühlt sie sich nach wie vor verpflichtet. Die Universität Oldenburg ist eine junge Hochschule, die seit ihrer Gründung 1973 dazu beiträgt, der Nordwestregion wirtschaftliche und kulturelle Impulse zu geben. Die Stärkung der Wissenschaftsregion ist auch erklärtes Ziel der engen Kooperation mit der Universität Bremen.
Wissenschaftliche Spitzenleistungen und herausragende Lehre – beides zu vereinbaren und auszubauen, ist der Auftrag der kommenden Jahre. Das Fundament dafür ist gelegt: International sichtbare und interdisziplinäre Forschung, gezielte Nachwuchsförderung und die vollständige Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge.

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