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Angaben zu Größe, Gewicht und Alter unbedingt einhalten
TÜV SÜD-Tipps zu Baby-Tragehilfen
(lifepr) München, 28.07.2010,
Der Nachwuchs kann in engem Kontakt mit Mama oder Papa die Welt erkunden, zudem sind die Eltern entlastet: Baby-Tragehilfen sind beliebt. Was bei der Auswahl und beim Einsatz von Trage, Tuch oder Tragehilfe mit festem Rahmen zu beachten ist, erläutern die Produkt-Experten von TÜV SÜD.
Tipps von TÜV SÜD für die Auswahl
- Ob Trage, Tuch oder Modell mit festem Rahmen: Vor dem Kauf auf jeden Fall ausprobieren. Schließlich sollen sich Mama, Papa und Baby mit der Tragehilfe wohlfühlen.
- Die Tragehilfe muss zu Größe, Gewicht und Alter des Kindes passen. Angaben dazu finden sich in der Bedienungsanleitung. Rückentragen mit festem Rahmen sind erst dann geeignet, wenn die Muskulatur und der Knochenaufbau des Kindes stabil genug für die aufrechte Trageposition sind, so der Hinweis von TÜV SÜD. Die Kleinen müssen dazu in der Lage sein, den Kopf längere Zeit selbstständig halten zu können.
- Soll der Nachwuchs auch mit zum (Berg-)Wandern? Dann ist auf jeden Fall eine Tragehilfe mit festem Rahmen zu empfehlen.
- Rückenschonende Konstruktion, ausreichende Polsterung, komfortable Verstellmöglichkeiten, Kopfstütze - diese Stichworte sollte man bei der Auswahl in jedem Fall bedenken.
- Gibt es für die Tragehilfe auch das notwendige Zubehör? Empfehlenswert sind Sonnen-, Regen- und Windschutz.
Tipps von TÜV SÜD für die Anwendung
- Wenn das Baby in der Tragehilfe die Welt erkundet, wirkt der intensive Körper- und Blickkontakt mit Mama oder Papa beruhigend. Aber Achtung: Bei Säuglingen sollte der Kopf beim Tragen mit der Hand abgestützt werden. Denn ihre Rücken- und Nackenmuskulatur ist noch nicht ausgereift.
- Ein Aspekt, der häufig vergessen wird: die Gesundheit des Trägers. Für Eltern mit Rückenbeschwerden sind Tragehilfen generell tabu. Ansonsten ist es gut, wenn die Eltern ihren Sprössling schon direkt nach der Geburt bei sich in der Tragehilfe haben. So entwickelt sich die Muskulatur des Trägers mit der Gewichtszunahme des Kindes.
- In der Kürze liegt die Würze. Deshalb sollten auf Wanderungen regelmäßig Pausen eingelegt werden. Und: Auf Fahrrädern, beim Skaten oder auf der winterlichen Skipiste hat ein Baby generell nichts zu suchen - auch nicht in einer Tragehilfe.
- Stichwort Winter: Bei kalten Temperaturen tragen Mama oder Papa das Kind am besten geschützt unter der Jacke. Mütze und Wollsocken halten das Baby zusätzlich warm.
Zusatzinfo:
Der Europäische Normenausschuss für Kinderpflegeartikel hat aktuell mit der Überarbeitung der Norm für Rückentragen (EN 13209) begonnen. Die TÜV SÜD-Fachleute sind in die Aktualisierung aktiv eingebunden - auch im Hinblick auf die Prüfkriterien für Rückentragen.
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